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Verhandlungen über Etzelwerkkonzession: "Fachgruppe Willerzellerviadukt" eingesetzt

Alle Varianten für die Zukunft des Willerzellerviadukts werden geprüft

(UD/i) Seit gut vier Jahren laufen die Verhandlungen über die Neukonzessionierung des Etzelwerks zwischen der SBB als Betreiberin und den Konzessionsgebern (Kantone Schwyz, Zürich und Zug; Bezirke Einsiedeln und Höfe). Damit zielgerichtet vorgegangen werden kann, wurden die Verhandlungen in acht Themenbereiche unterteilt. Letztlich kann nur ein Ergebnis erzielt werden, wenn alle Anliegen und Forderungen in einem ausgewogenen Gesamtpaket berücksichtigt werden. Mit dem Beginn der Verhandlungen hat sich gezeigt, dass der Zukunft des Willerzellerviadukts eine besondere Bedeutung zukommt. Deshalb wird dieser Aspekt zusätzlich in einer eigenen Arbeitsgruppe vertieft.

Anfangs Juli 2017 haben die Verfahrensparteien eine „Fachgruppe Willerzellerviadukt“ eingesetzt, die aus Vertretern der Konzedenten und der SBB besteht. Diese Fachgruppe hat die Aufgabe, die Grundlagen für die Instandstellung und allfällige Ergänzungen des bestehenden Willerzellerviadukts aufzuarbeiten. Sie wird die möglichen Varianten unter baulichen und rechtlichen Aspekten prüfen, insbesondere aber auch hinsichtlich der entstehenden Kosten. Dabei ist keine Variante von vornherein ausgeschlossen, somit auch nicht ein Willerzellerviadukt für den Motorfahrzeugverkehr. Die zukünftige Erschliessung von Willerzell wird durch dieses Vorgehen nicht vorentschieden.

Umweltdepartement
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