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Schulenderhebung 2017 - fast alle haben eine Lösung

Schülerbefragung im 9. Schuljahr

(bsb/i) Die Ergebnisse der Schulenderhebung (SEE) 2017 liegen vor. 1597 (1649) Schülerinnen und Schüler oder 98.7% (99.2%) haben zum Zeitpunkt der Befragung eine geeignete Anschlusslösung für August 2017 gefunden. Befragt wurde der gesamte Schülerjahrgang im 9. Schuljahr, inklusive Gymnasien. Stichtag der Datenerhebung war der 23. Juni.

Für 1611 Schülerinnen und Schüler war am letzten Freitag die offizielle Schulzeit zu Ende. Lediglich 14 (8) Schülerinnen und Schüler konnten am Stichtag noch keine Anschlusslösung vorweisen. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater sowie die Lehrpersonen der 3. Klassen der Sekundarstufe I betreuten seit Februar gezielt jene Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die noch keine Anschlusslösung für August 2017 hatten. 1597 (1649) Schulaustretende oder 98.7% können nun eine geeignete Anschlusslösung vorweisen.

Die Lösungen 2017 im Detail

Art der Anschlusslösung

Total (Klammer: Vorjahr)

Total % (Klammer: Vorjahr)

Berufliche Grundbildung (Lehre)

957 (986)

59.4 (59.3)

Weiterführende Schule (Mittelschule)

462 (507)

28.7 (30.5)

Brückenangebote / Zwischenlösungen

171 (156)

10.6 (9.4)

Noch keine Lösung gefunden

14 (8)

0.9 (0.5)

Arbeitsstelle ohne Ausbildung

7 (5)

0.4 (0.3)

Total der Befragten

1611 (1662)

100% (100%)

59.4% oder 957 Jugendliche beginnen eine 2-, 3- oder 4-jährige berufliche Grundausbildung (Berufslehre oder Attestausbildung). Dies sind 29 weniger als 2016; prozentual aber fast gleich viele wie im Vorjahr, weil die Gesamtzahl der Austretenden um 51 zurückgegangen ist. Der Lehrstellenmarkt hat sich zugunsten der Jugendlichen gewendet. Seit einigen Jahren hat es mehr freie Lehrstellen als Interessenten. So können die Schulaustretenden aus einem vielfältigen Lehrstellenangebot wählen. Auf den ersten 10 Rängen sind folgende Lehrberufe:

Rang

Beruf

Anzahl Jugendliche

%

1

Kaufmann/-frau EFZ, Profil E

136 (135)

14.2

2

Detailhandelsfachmann/-frau EFZ

71 (85)

7.4

3

Fachmann/-frau Gesundheit EFZ

67 (57)

7.0

4

Zeichner/-in EFZ

30 (29)

3.1

5 a

Elektroinstallateur/-in EFZ

29 (40)

3.0

5 b

Polymechaniker/-in EFZ

29 (32)

3.0

7

Schreiner/-in EFZ

28 (29)

2.9

8

Kaufmann/-frau EFZ, Profil B

25 (24)

2.6

9a

Automobilfachmann/-frau EFZ

24 (19)

2.5

9b

Koch/Köchin EFZ

24 (17)

2.5

Einen Rückgang gab es bei der Lösung ‚Weiterführende Schule‘ oder ‚Mittelschule‘: 462 (507) oder 28.7 (30.5)% besuchen ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule (FMS). Der gesamtschweizerische Trend, dass mehr junge Frauen als Männer eine Mittelschule absolvieren, setzt sich auch im Kanton Schwyz fort, nämlich 23.8% männlich und 33.6% weiblich. 10.6% oder 171 Schulabgänger und Schulabgängerinnen absolvieren eine sogenannte Zwischenlösung. Das heisst: Sie besuchen ein kantonales Brückenangebot, machen ein Sprach(schul)jahr oder besuchen ein privates Brückenangebot mit verschiedenen Ausrichtungen. 7 Jugendliche treten trotz intensivem Coaching direkt nach der Volksschule eine Arbeitsstelle ohne Ausbildungsabsichten an. 14 Jugendliche von insgesamt 1611 haben noch keine definitive Anschlusslösung gefunden. Die meisten dieser jungen Leute wissen zwar, welche Lehre sie absolvieren möchten oder haben alternative Pläne. Diese haben sie aber noch nicht umgesetzt. Einzelne befinden sich noch im Bewerbungs- und Selektionsprozess. Lehrverträge können bis zum Beginn des neuen Schuljahrs abgeschlossen werden.

Die Zahlen in Klammern bedeuten Zahlen des Vorjahres.

Amt für Berufs- und Studienberatung
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