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Informationen zur Richtplanung

Laufende Mitwirkungsverfahren

Zur Zeit laufen keine Mitwirkungsvefahren zum Thema Richtplanung.

Inhalt und Rechtswirkung

Der Richtplan schafft kein neues Recht. Er bestimmt jedoch die Zusammenarbeit in wichtigen Planungsfragen zwischen dem Bund und den Nachbarkantonen, dem Kanton und den Bezirken und Gemeinden und hält die in solchen Planungen erzielten Ergebnisse und Vereinbarungen fest.

Der Richtplan ist für die Behörden verbindlich: Er ist Auftrag an die im Richtplan bezeichneten Behörden, ihre Vorhaben und weiteren Planungen gemäss den Festlegungen des Richtplanes voranzutreiben. Nach dem Erlass des Richtplanes durch den Regierungsrat ist er für die Behörden im Kanton verbindlich. Nach der Genehmigung des Richtplanes durch den Bundesrat gilt dies auch für die Behörden des Bundes und der Nachbarkantone.

Rechtsgrundlagen

  • Bundesgesetz über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG, SR 700)
  • Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1)
  • Planungs- und Baugesetz vom 14. Mai 1987 (PBG, SRSZ 400.100)
  • Vollzugsverordnung zum PBG vom 2. Dezember 1997 (VVzPBG, SRSZ 400.111)

Verfahren

Das kantonale Recht ordnet Zuständigkeiten und Verfahren und bestimmt, wie die Gemeinden und andere Träger raumwirksamer Aufgaben bei der Richtplanerarbeitung mitwirken (Art. 10 RPG; §§ 5 bis 9 PBG).