Direkt zum Inhalt springen

Schwyz, 8. Juni 2018

Ausgabenbewilligung Ausbau Muotathalerstrasse, 2. Etappe Gibelhorn

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen beantragt dem Kantonsrat die Vorlage anzunehmen

(KR/i) Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Christian Bähler, beantragt dem Kantonsrat, auf die Ausgabenbewilligung für den Ausbau der Muotathalerstrasse, 2. Etappe Gibelhorn von 18.8 Mio. Franken einzutreten und zuzustimmen.

Die Hauptstrasse von Ibach nach Muotathal ist Bestandteil des schweizerischen Hauptstrassennetzes. Sie gewährt den Einwohnerinnen und Einwohnern von Muotathal und Illgau die Verbindung nach Schwyz. Im Jahr 2007 wurde der Grundsatzentscheid getroffen, die Hauptstrasse zwischen Bierkeller und Schlattli in drei Etappen auszubauen. Die 1. Etappe Gibelhorn wurde zwischen 2011 und 2016 ausgebaut.

2. Etappe Bierkeller – Gibelhorn
Die Ausgabenbewilligung beinhaltet den Ausbau der 2. Etappe Bierkeller – Gibelhorn mit einer Länge von rund 492 m. Da die Tragsicherheit der Stützmauern sowohl berg- wie auch talseitig gefährdet ist, ist ein Ausbau notwendig. Zudem entspricht die Strecke nicht den technischen Anforderungen für eine leistungsorientierte Hauptverkehrsstrasse. Die Fahrbahnbreite ist ungenügend und der Langsamverkehr benachteiligt.

Zeitlicher Ablauf
Im Herbst 2018 wird mit den Rodungsarbeiten begonnen. Der Baubeginn der Hauptarbeiten ist im Frühling 2019 geplant und dauert voraussichtlich bis im Herbst 2020. Der Deckbelag wird im Frühjahr 2021 eingebaut.

Einschränkungen der Verkehrsführung
Während der ganzen Bauzeit wird die Verkehrsführung einspurig mit Lichtsignalanlage geregelt. Für den Wintertourismus und die Schneeräumung wird von Anfang Dezember bis Ende März wieder eine zweispurige Verkehrsführung gewährleistet. Allfällige Totalsperrungen finden jeweils nur während der Nacht zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr statt.

Die vorberatende Kommission hat die Vorlage der Ausgabenbewilligung in Höhe von 18.8 Mio. Franken zur Annahme an den Kantonsrat überwiesen.

Kantonsrat
Die vorberatende Kommission