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Schwyz, 7. November 2016

Totalrevision des Psychiatriekonkordats

Ergebnis der kantonsrätlichen Kommissionsberatung

(KR/i) Das Psychiatriekonkordat der Kantone Uri, Schwyz und Zug steht vor einer Totalrevision. Die kantonsrätliche Kommission für Gesundheit und Soziale Sicherheit hat die entsprechende Vorlage vorberaten.

Sie folgt dem Antrag des Regierungsrates, die interkantonale Vereinbarung anzunehmen. Mit dem totalrevidierten Psychiatriekonkordat werden die rechtlichen Voraussetzungen für eine integrierte Versorgung im Konkordatsgebiet geschaffen. Dazu soll das bestehende Konkordat betreffend Psychiatrische Klinik Oberwil Zug vom 29. April 1982 aktualisiert und die Psychiatrische Klinik Zugersee von der heutigen Trägerschaft (Verein Barmherzige Brüder Zug) übernommen werden.

Die vorberatende kantonsrätliche Kommission für Gesundheit und Soziale Sicherheit unterstützt den Antrag der Regierung und empfiehlt dem Kantonsrat den Beitritt des Kantons Schwyz zum neuen Psychiatriekonkordat. Die Kommission ist der Überzeugung, dass mit der Zusammenfassung der ambulanten psychiatrischen Dienste der drei Kantone sowie der Psychiatrischen Klinik Zugersee in einer Betriebsgesellschaft die Strukturen der Psychiatrieversorgung sinnvoll und fortschrittlich weiterentwickelt werden. Damit soll für die Patientinnen und Patienten aus dem Kanton Schwyz ein effizientes, vernetztes sowie patientenorientiertes psychiatrisches und psychotherapeutisches Angebot gewährleistet werden. Durch die abgestimmte Zusammenarbeit aller Akteure können Synergien genutzt werden. Die Kommission erachtet die Zusammenarbeit der drei Kantone Uri, Schwyz und Zug als zukunftsweisende Partnerschaft für eine Gesundheitspolitik, welche über die Kantonsgrenzen hinausdenkt.

Kantonsrat
Kommission für Gesundheit und Soziale Sicherheit