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Schwyz, 19. Januar 2017

Ausgabenbewilligung für die Instandsetzung, den Umbau und die Erweiterung des Verkehrsamtes und des Werkhofs in Pfäffikon

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen beantragt dem Kantonsrat die Vorlage anzunehmen

(KR/i) Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Christian Bähler, beantragt dem Kantonsrat, auf die Ausgabenbewilligung für die Anpassungsarbeiten des Verkehrsamtes und des Werkhofs in Pfäffikon einzutreten und zuzustimmen.

Ursprünglich hätte das Verkehrsamt in Pfäffikon der Umfahrungsstrasse weichen und in einen Neubau nach Tuggen verlegt werden sollen. Die Stimmberechtigten lehnten einen Kredit für den Neubau in Tuggen jedoch ab. Zudem hat der Regierungsrat die Projektierung für die Umfahrung von Pfäffikon gestoppt. Damit wurde der Weg frei für die Sanierung und Erweiterung des Verkehrsamts Ausserschwyz am bestehenden Standort.

Kunden- und betriebsfreundlicher
Das Verkehrsamt in Pfäffikon wurde 1980 gebaut und weist nach 36 Betriebsjahren einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Zudem können die Prüfkapazitäten schon lange nicht mehr mit dem rasch steigenden Fahrzeugbestand Schritt halten. Wurden bei der Inbetriebnahme des Verkehrsamts noch 5500 Fahrzeuge pro Jahr geprüft, waren es im vergangenen Jahr bereits über 20‘000 Prüfungen. Damit die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfintervalle eingehalten werden können, ist der Bau einer zusätzlichen Prüfbahn vorgesehen. Zudem werden die Nebenräume für die Kunden und für die Mitarbeitenden erweitert und an die aktuellen Bedürfnisse angepasst. Auch die Gebäudehülle muss saniert werden. Der Ausbau des Verkehrsamtes in Pfäffikon hat keinen Einfluss auf die Prüfstrasse in Einsiedeln und das Verkehrsamt in Schwyz. Diese werden auch in Zukunft weiter betrieben.

Werkhof bleibt bestehen
Im Gebäudekomplex des Verkehrsamts ist zudem ein Werkhof des Tiefbauamts untergebracht. Der Werkhof kann auch nach der Erweiterung des Verkehrsamts weiterbetrieben werden.

Sanierung und Erweiterung unter laufendem Betrieb
Die vorberatende Kommission hat die Vorlage der Ausgabenbewilligung in Höhe von 7 Mio. Franken zur Annahme an den Kantonsrat überwiesen. Wenn dieser der Ausgabenbewilligung zustimmt, sollen die Bauarbeiten im Herbst 2017 in Angriff genommen und im Frühling 2019 abgeschlossen werden. Die Sanierungs- und Ausbauarbeiten werden dabei etappenweise ausgeführt, damit der Betrieb des Verkehrsamts jederzeit gewährleistet bleibt. Die vorberatende Kommission hat die Vorlage der Ausgabenbewilligung in Höhe von 7 Mio. Franken zur Annahme an den Kantonsrat überwiesen.

Kantonsrat
Die vorberatende Kommission