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Amt für Wasserbau

Kontakt

Bahnhofstrasse 9
Postfach 1214
6431 Schwyz

Telefax +41 41 819 25 39
E-Mail Amt für Wasserbau

Standort

Name / Funktion Telefonnummer Email Fachbereich
Christian Bommer
Amtsvorsteher
+41 41 819 25 52 Kontakt Wasserkraft, Hochwasserschutz
Marcel Budry
Projektleiter
+41 41 819 25 67 Kontakt Renaturierung, Gewässerraum, Hochwasserschutz
Stephanie Derron
Projektleiterin
+41 41 819 25 50 Kontakt Renaturierung, Gewässerraum
Andrea Lampietti
Projektleiter
+41 41 819 25 54 Kontakt Wassernutzung, Hochwasserschutz
Thomas Reichmuth
Projektleiter
+41 41 819 25 66 Kontakt Wasserkraft, Stauanlagen, Hochwasserschutz

Aufgaben

Zuständigkeiten

Hoheitsträger über die öffentlichen Fliessgewässer sind die Bezirke. Die Zuständigkeit für den baulichen Hochwasserschutz und den Gewässerunterhalt liegt bei den Privaten respektive den Wuhrkorporationen. Die direkte Einflussnahme des Amts für Wasserbau beschränkt sich deshalb auf die fachliche Beratung und im Rahmen von Baubewilligungs- und Subventionsverfahren.

Teilrevision Wasserrechtsgesetz (WRG)

Der Regierungsrat hat die Inkraftsetzung des teilrevidierten kantonalen Wasserrechtsgesetzes (WRG) per 1. März 2019 beschlossen. Mit der Teilrevision werden die umfangreichen neuen bundesrechtlichen Aufgaben kantonal geregelt. Am System der Wuhrkorporationen wird festgehalten.

Das kantonale Wasserrechtsgesetz ist, abgesehen von kleineren Anpassungen, seit 1973 gültig. Sowohl der Hochwasserschutz als auch die Wassernutzung waren in den letzten Jahren einem bedeutenden Wandel unterworfen. Auf Stufe Bund wurden die gesetzlichen Grundlagen in dieser Zeit neu definiert. Den Kantonen wurden neue und komplexe Aufgaben übertragen wie etwa die Pflicht zur Renaturierung von Gewässern oder die Aufsicht über die kleinen Stauanlagen. Gleichzeitig fand im Umgang mit den Naturgefahren ein eigentlicher Paradigmenwechsel vom rein baulichen Hochwasserschutz hin zum umfassenden, integralen Risikomanagement statt. Aus diesen Gründen war eine Revision des Wasserrechtsgesetzes angezeigt.

Grundzüge der Teilrevision

Den Bezirken obliegt nach wie vor die Hoheit über die fliessenden Gewässer, während die Hoheit über die Seen und das Grundwasser dem Kanton zukommt. Die Bezirke sind somit zuständig für die Verleihung von Konzessionen für die Nutzung der Wasserkraft. Ihnen ist auch die Aufsicht über die fliessenden Gewässer übertragen und sie sind neu für die Revitalisierung der fliessenden Gewässer zuständig. Der Kanton ist zuständig für die Revitalisierung der Seen und die Aufsicht über die kleinen Stauanlagen. Er ist ebenfalls dafür verantwortlich, dass die negativen Auswirkungen der Wasserkraftnutzung (Schwall-Sunk, Geschiebehaushalt, Fischgängigkeit) innert der vom Bund geforderten Frist saniert werden. Am bisherigen System der Wuhrkorporationen wird festgehalten. Weiter wurden in der Praxis entstandene Unklarheiten bereinigt und alte Bestimmungen, welche heute nicht mehr relevant sind, aus dem Wasserrechtsgesetz gestrichen oder neu formuliert.

Inkraftsetzung

Im November 2018 nahm der Kantonsrat das teilrevidierte Wasserrechtsgesetz an. Das fakultative Referendum wurde nicht ergriffen, so dass der Regierungsrat beschlossen hat, das WRG am 1. März 2019 in Kraft zu setzten.

Revidiertes Wasserrechtsgesetz

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