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Anonymisierte Fachberatung

Sie haben die Vermutung, dass ein Kind oder eine erwachsene Person gefährdet sein könnte oder Sie wissen, dass eine Gefährdung vorliegt. Sie wissen nicht, wie weiter vorgehen oder Sie überlegen sich ob Sie eine Meldung bei einer Behörde machen sollen?

Die Einschätzung, ob eine erwachsene Person oder ein Kind gefährdet ist, kann im Einzelfall sehr anspruchsvoll sein. Um die Situation und die erforderlichen Schritte richtig einzuschätzen, bedarf es des entsprechenden Fachwissens. Beide Ämter für Kindes- und Erwachsenenschutz im Kanton Schwyz bieten deshalb Privat- und Fachpersonen telefonische Beratung an. Diese Beratung kann anonymisiert erfolgen, d.h. ohne dass der Namen des betroffenen Kindes oder der betroffenen erwachsenen Person genannt wird.

Wozu eine anonymisierte Fachberatung?

Die KESB ist von Gesetz wegen verpflichtet, zu handeln, wenn sie von der Gefährdung eines Kindes oder einer Erwachsenen Person Kenntnis erhält.Erfolgt die Fachberatung anonymisierte, hat die KESB keine Kenntnis, um wen es sich handelt. Dadurch können Sie selber entscheiden, was Ihr nächster Schritt ist und die KESB wird nicht automatisch aktiv.

Wer berät mich bei der KESB?

Die Beratung erfolgt – je nachdem, wer Dienst hat – durch eine/n Fachmitarbeiter/in oder ein Behördenmitglied mit einer Ausbildung in Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Recht oder Psychologie. Fehlt der Person die Sie berät das für Ihren Fall erforderliche Fachwissen, so wird sie ihnen das mitteilen und sich entweder intern erkundigen und Ihnen zurück rufen oder Sie mit einem/einer Mitarbeiter/in mit dem erforderlichen Wissen weiter verbinden.

Wie bereite ich mich auf die Beratung vor?

Das Dokument Gefährdungsmeldung Kind/Jugendliche oder Gefährdungsmeldung Erwachsene hilft Ihnen, sich auf das Beratungsgespräch vorzubereiten.