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Fahrspuroptimierung beim Kreisel Gätzli in Ingenbohl

Öffentliche Planauflage

Die Luftaufnahme zeigt die Optimierung des Gätzlikreisels in Ingenbohl.

Der bestehende Kreisel Gätzli in Ingenbohl soll aufgrund der prognostizierten Verkehrsentwicklung und zur Sicherstellung der langfristigen Leistungsfähigkeit zu einem Turbokreisel umgestaltet werden. In Ausfahrtrichtung Brunnen wird auf einer Länge von rund 110 m eine zweite Fahrspur realisiert, und die Bushaltestellen Gätzli werden barrierefrei. Ziel der Massnahmen ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die gesetzlichen Vorgaben zur Behindertengleichstellung umzusetzen.

Anpassungen zur Steigerung der Verkehrskapazität
Das Projekt steht im Zusammenhang mit der Projekt N4 Neue Axenstrasse, das unter anderem eine Anpassung des Anschlusses Ingenbohl an veränderte verkehrliche Anforderungen vorsieht. Daneben macht auch das Drittprojekt Basiserschliessung Brunnen Nord der Gemeinde Ingenbohl Anpassungen im Bereich des Autobahnanschlusses Ingenbohl sowie des angrenzenden Kreisels Gätzli notwendig. Um die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlage langfristig sicherzustellen, wird der Kreisel Gätzli geringfügig umgebaut, indem die bestehende Geometrie zu einem sogenannten Turbokreisel weiterentwickelt wird. Gleichzeitig wird in Ausfahrtrichtung Brunnen auf einer Länge von rund 110 Metern eine zweite Fahrspur realisiert. Hierfür muss auch der bestehende kombinierte Rad- und Gehweg in seiner Lage verschoben werden, was auf einer Länge von rund 22 Metern wiederum eine leichte Verschiebung des dortigen Sandbachs erforderlich macht. Gleichzeitig kann damit ein offener und naturnah gestalteter Gewässerraum mit einer Breite von rund 11 Metern realisiert werden. Die Massnahmen schliessen an das vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mittlerweile genehmigte Bauprojekt N4 Anschluss Ingenbohl an.

Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen
Die Bushaltestellen Gätzli werden gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes umgebaut. Die neuen Haltekanten werden mit eine Höhendifferenz von 22 Zentimetern ausgeführt und ermöglichen damit einen stufenlosen Ein- und Ausstieg für mobilitätseingeschränkte Personen sowie für Personen mit Kinderwagen.

Lärmmindernder Strassenbelag
Im Projektperimeter wird der bestehende Strassenbelag durch einen lärmmindernden Deckbelag ersetzt. Damit erhält die Schwyzerstrasse durchgehend einen lärmarmen Belag, was zu einer Reduktion der Verkehrslärmemissionen und zu einer Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität beiträgt.

Geplanter Baubeginn im Jahr 2029
Nach Abschluss der öffentlichen Planauflage und der Behandlung allfälliger Einsprachen wird das Tiefbauamt die Projektgenehmigung beim Regierungsrat beantragen. Abhängig vom Realisierungsstand der Projekte Basiserschliessung Brunnen Nord und N4 Anschluss Ingenbohl und mit dem Ziel konzentrierter Baustellen ist der Baubeginn derzeit für das Jahr 2029 vorgesehen. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Schwyzerstrasse zweispurig befahrbar.

Öffentliche Planauflage
Die öffentliche Planauflage erfolgt im Amtsblatt Nr. 11 vom Mittwoch, 18. März 2026. Die Projektunterlagen können ab diesem Datum bei der Gemeinde Ingenbohl, Ressort Bau, oder nach vorgängiger Anmeldung online über das eBau-Portal eingesehen werden. Die Einsprachefrist beträgt 20 Tage.

Tiefbauamt


Fabian Barmet
Tiefbauamt Abteilung Strassenbau Innerschwyz
+41 41 819 25 91


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