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Internetkriminalität

Das Internet hat neben den vielen faszinierenden Möglichkeiten auch seine Tücken: Betrüger und Diebe nutzen die neuen Medien ebenfalls. Raffinierte Kriminelle nutzen z.B. technische Sicherheitslücken, um an Login- oder Zugangsdaten von E-Banking-Plattformen ihrer Opfer zu kommen. In diesem Bereich kann man sich mit technischen Massnahmen schützen. Informieren Sie sich dazu mit unseren Broschüren "5 Schritte für Ihre digitale Sicherheit" und unserer Seite zum Telefonbetrug.

Natürlich gibt es auch Betrüger, die nicht die Technik sondern vielmehr  die Gutgläubigkeit von Menschen nutzen, um an Geld zu kommen. Mit falschen Geschichten, Lügengebilden oder Täuschungen versuchen sie ihre Opfer dazu zu bringen, eine Geldüberweisung zu tätigen.

Lernen Sie über das Internet neue Menschen kennen, denken Sie daran, dass man im Internet besonders leicht eine falsche Identität vortäuschen kann - seien Sie also vorsichtig und überweisen Sie niemals Geld an Personen, die Sie nur über das Internet kennen.

So können Sie sich schützen:

  • Seien Sie im Internet genau so kritisch wie im richtigen Leben auch, wenden Sie Ihren gesunden Menschenverstand an und informieren Sie sich über Risiken und Schutzmöglichkeiten.
  • Besuchen Sie Kurse über Computer- und Internetnutzung. Viele Veranstalter führen solche Kurse extra für Seniorinnen und Senioren durch.
  • Informieren Sie sich über Schutzprogramme für Ihren Computer.
  • Überprüfen Sie regelmässig Ihre Bankkonten und Ihre Kreditkartenabrechnung und melden Sie Ihrer Bank sofort, wenn Sie Buchungen feststellen, die Sie nicht getätigt haben.
  • Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails von Banken oder Finanzinstituten, bei denen Sie angeblich oder tatsächlich ein Konto unterhalten.
  • Bewahren Sie Ihre Passwörter sicher auf und geben Sie sie an niemanden weiter! Von seriösen Firmen werden Sie niemals aufgefordert, ein Passwort einzusenden.
  • Haben Sie ein komisches Bauchgefühl, sprechen Sie mit einer Vertrauensperson in Ihrem Umfeld darüber oder wenden Sie für sich an Ihre Polizeidienststelle.

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre Sicherheit im Alter, die Sie auch in Papierform kostenlos beziehen können oder auf der Seite der Schweizerischen Kriminalprävention.

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