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Tarife und Referenztarife 

Tarife Schwyzer Spitäler

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat rückwirkend ab 1. Januar 2015 eine Fallpauschale in der Höhe von Fr. 9585.-- mit der Einkaufsgemeinschaft Tarifsuisse AG festgesetzt. Zudem wurden die Tarifverträge der Einkaufsgemeinschaft HSK für das Jahr 2015 mit Fallpauschalen zwischen Fr. 9 650.-- und Fr. 9 690.-- rückwirkend auf den 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 genehmigt. Diese Beschlüsse sind rechtskräftig. Für die Jahre 2016, 2017 und 2018 liegen bisher nur provisorische Tarife vor.

Für die psychiatrischen Leistungen der Seeklinik Brunnen liegen rechtskräftig genehmigten Tarife bis zum 31. Dezember 2017 vor. Für Leistungen ab 1. Januar 2018 im Bereich der stationären Psychiatrie wurde ein provisorischer Arbeitstarif auf Basis der gesamtschweizerisch einheitlich geltenden Tarifstruktur TARPSY durch das Departement des Innern erlassen.

Bis anhin wurden die Referenztarife zuerst provisorisch erlassen, da die Verhandlungen zwischen Leistungserbringer und Versicherer grösstenteils noch nicht abgeschlossen und/oder die Tarife nicht genehmigt waren. Neu werden die Referenztarife direkt als definitive Tarife vom Regierungsrat erlassen. So erreicht man jeweils eine durchgehende Tarifsicherheit. Bei neuen Erkenntnissen, wie allfällig erfolgten Tarifgenehmigungen oder in Rechtskraft erwachsenen Tarifen, werden die Referenztarife künftig auch unterjährig angepasst.

Für eine Kostenbeteiligung des Kantons Schwyz müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Leistung wird über die obligatorische Krankenpflegeversicherung finanziert;
  • die Patientin bzw. der Patient hat zivilrechtlichen Wohnsitz im Kanton Schwyz;
  • das behandelnde Spital ist für die entsprechenden Leistungen auf der Spitalliste des Standortkantons.

Der Kanton Schwyz erhöht seinen Kostenanteil von 2012 - 2017 schrittweise um jährlich 1 Prozent, sodass im Jahr 2017 der gesetzliche vorgegebene Mindestanteil von 55% erreicht wird (2012: 50%; 2013: 51%; 2014: 52%; 2015: 53%; 2016: 54%; 2017: 55%).

Referenztarife

Eine versicherte Person kann für die stationäre Behandlung unter den Spitälern frei wählen, die auf der Spitalliste ihres Wohnkantons oder jener des Standortkantons aufgeführt sind (Listenspitäler). In letzterem Fall übernehmen Kanton und Krankenversicherer jedoch höchstens jenen Tarif, der in einem Listenspital des Wohnkantons für die betreffende Behandlung gilt (Abs. 41 Abs. 1bis KVG). Damit Patienten und deren Ärzte allfällige finanzielle Folgen einer ausserkantonalen Behandlung in einem Spital, das nicht vom Wohnkanton gelistet ist, abschätzen können, erlassen die Kantone sogenannte Referenztarife.

Die aktuellen definitiven Referenztarife Akutsomatik und Rehabilitation finden Sie hier.
Die aktuellen provisorischen Referenztarife für psychiatrische Leistungen finden Sie hier.

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