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Halbanschluss Arth

Der Strassenverkehr aus der Region des oberen Zugersees zu und von den grossen Agglomerationscentren ist in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Der Kanton Schwyz sowie die Gemeinde Arth möchten daher den Zugang zur Autobahn verbessern. Deshalb wurde der Ausbau des heutigen Viertelanschlusses zu einem Halbanschluss in den kantonalen Richtplan aufgenommen.

Für eine neue Auffahrtsrampe zur A4 wurden entlang der Rigilehne in Arth mehrere Varianten geprüft. Untersucht wurden unter anderem die verkehrliche Wirkung, die Auswirkungen auf die Umwelt und das Landschaftsbild sowie die wirtschaftlichen Aspekte. Die Variante im Bereich der bestehenden Autobahnabfahrt im Gebiet Süesswinkel hat sich als Bestvariante herausgestellt und wird nun weiterverfolgt.

Die Zufahrt zur Autobahn erfolgt ab der Luzernerstrasse. Dazu muss seeseitig eine neue Rampe gebaut und das bestehende Viadukt in Fahrtrichtung Küssnacht verbreitert und angepasst werden. Die vorliegende Lösung sieht zwar einen geringen Landverbrauch aber auch aufwendige Kunstbauten vor. Gemäss ersten Berechnungen ist mit geschätzten Kosten von rund 30 Mio. Franken zu rechnen.

Das Baudepartement des Kantons Schwyz hat die erste Planungsstufe abgeschlossen. Als Eigentümer der Autobahn A4 wird nun das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die weiteren Planungsschritte in Angriff nehmen und ein Generelles Projekt ausarbeiten. Sobald dieses vorliegt haben sich das ASTRA und der Kanton über den Kostenteiler zu einigen und die Finanzierung sicher zu stellen. Erst wenn das vorliegt, wird das Generelle Projekt dem Bundesrat zur Genehmigung unterbreitet, mit dem Vorschlag zur Realisierung.

Zweckmässigkeitsbeurteilung
Zweckmässigkeitsbeurteilung weiterführende Variante 6