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Erpresserische E-Mails

In grossen Mengen werden E-Mails verschickt, in denen dem Empfänger mitgeteilt wird, dass sein Computer gehakt worden sei und dass nun Aufzeichnungen von Besuchen von Sex-Seiten im Besitze des Absenders seien. Er droht im Falle einer Nichtbezahlung oder einer Meldung an die Polizei, die Aufnahmen an alle E-Mail-Kontakte des Empfängers zu senden. Untermalt werden diese Informationen mit einem Loginnamen und einem Passwort, das der Empfänger tatsächlich auf einem beliebigen Internetportal verwendet.

Die Erfahrung zeigt, dass der angegebene Loginname und das zugehörige Passwort nicht von einem Trojaner auf dem Gerät des Empfängers beschafft wurden. Vielmehr handelt es sich hierbei um Logindaten eines Accounts auf einer Internetseite, die gehakt wurde und anschliessend die Kundendaten entwendet wurden.

Empfohlenes Verhalten:

  • Keinesfalls auf die Geldforderungen eingehen
  • Passwörter auf dem PC, aber auch auf Internetplattformen wechseln
  • PC mit aktueller Virensoftware scannen
  • Erpressungsversuch der Melde- und Analysestelle für Internetkriminalität melden www.melani.admin.ch 

Weitere Informationen rund um Internetkriminalität sind auf der Webseite der Melde- und Analysestelle für Internetkriminalität und bei der Schweizerischen Kriminalprävention zu finden.