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Ausweise und Reisedokumente

AUSWEISE

Asylsuchende

Ausweis N erhalten Asylsuchende für die Dauer des Asylverfahrens in der Schweiz. Nach Abschluss des Verfahrens erlischt die Anwesenheitsberechtigung. Es besteht ein drei- bis sechsmonatiges Arbeitsverbot und kein Recht auf Familiennachzug.

Vorläufig Aufgenommene

Ausweis F erhalten AusländerInnen mit einer vorläufigen Aufnahme, wenn die Wegweisung nicht durchführbar ist. Der Ausweis wird für zwölf Monate ausgestellt und kann jeweils für ein Jahr verlängert werden. Erwerbstätigkeit ist gestattet, allerdings nicht in allen Branchen. In der Regel gibt es kein Recht auf Familiennachzug. Einen F-Ausweis erhalten aber auch Flüchtlinge mit einer vorläufigen Aufnahme, die zwar die Flüchtlingseigenschaft erfüllen, wegen Asylausschlussgründen jedoch einen schlechteren sozialen Status «erhalten» sollen.

Merkblatt Ausweise [pdf, 20 KB]
 

REISEDOKUMENTE

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) ist zuständig für die Ausstellung von Reisedokumenten und Rückreisevisa an ausländische Personen. Rechtsgrundlage ist die Verordnung vom 14. November 2012 über die Ausstellung von Reisedokumenten für ausländische Personen (RDV; SR 143.5).

Rechtswirkungen

Bei den vom SEM ausgestellten Reisedokumenten handelt es sich um fremdenpolizeiliche Ausweise. Mit ihnen kann weder die Identität noch die Staatsangehörigkeit der ausländischen Person nachgewiesen werden.

Merkblatt Reisedokument, Rückreisevisum [pdf, 21 KB]