Das Gebäudeprogramm geht weiter

Mit zusätzlichen Massnahmen soll der Energieverbrauch von Gebäuden verringert werden

Um den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren, unterstützt das Gebäudeprogramm Effizienzmassnahmen an der Gebäudehülle und fördert den Ersatz von Öl-, Gas- oder Elektroheizungen durch Wärmeerzeuger, welche mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Für das Jahr 2025 sind 8.3 Millionen Franken dafür vorgesehen.

Weiterführung des Gebäudeprogramms
Der Kantonsrat hat auf Antrag des Regierungsrates der Verlängerung des Ende 2024 auslaufenden Gebäudeprogramms zugestimmt. Damit stehen weiterhin jährlich 2.5 Mio. Franken für das Gebäudeprogramm zur Verfügung. Trotz den Erfolgen aus dem Gebäudeprogramm werden von den 32 000 beheizten Gebäuden im Kanton Schwyz immer noch knapp 60 % fossil oder elektrisch beheizt. Viele dieser Gebäude sind zudem ungenügend gedämmt. Obwohl die Nachfrage beim Gebäudeprogramm hoch ist, muss die Sanierungsrate noch weiter erhöht werden, um die «netto-Null»-Ziele zu erreichen.

Zusätzlich zum Gebäudeprogramm wird, mit der Verabschiedung der Klimaschutz-Verordnung, ein weiteres Förderprogramm durch das Bundesamt für Energie geschaffen. Das «Impulsprogramm» legt den Schwerpunkt auf den Ersatz von grossen, fossilen Heizungen über 70 kW Leistung sowie dezentrale Elektroheizungen. Zusätzlich gibt es einen Bonus für energetische Gesamtsanierungen der Gebäudehülle. Mit beiden Förderprogrammen zusammen hat der Kanton für das Jahr 2025 ein Förderbudget von rund 8.3 Mio. Franken zur Verfügung. Die Förderbeiträge der beiden Programme werden aufeinander abgestimmt. Dazu wird die kantonale Energieverordnung revidiert.

Rückblick Gebäudeprogramm 2021 bis 2024
Seit 2021 wurden durch das Gebäudeprogramm im Kanton Schwyz für knapp 3200 Gesuche Fördergelder zugesichert, was eine Investitionssumme von rund 216 Mio. Franken auslöste. Dank 2600 abgeschlossener Fördergesuche konnte der Kanton Schwyz eine Fördersumme von 22.5 Mio. Franken auszahlen. Landestatthalter Sandro Patierno, Vorsteher des Umweltdepartements, sagt: «Durch die energetischen Sanierungen der Gebäudehüllen konnte der Energiebedarf von Gebäuden markant gesenkt werden. Zusätzlich wurden durch den Ersatz von fossil betriebenen Heizungen deutlich weniger CO2-Emissionen verursacht. Damit kann ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung der gesetzlich verankerten «netto-Null»-Ziele bis 2050 geleistet werden.»

  • Informationen zum kantonalen Förderprogramm
  • Aufgrund von Wartungsarbeiten bleibt das Gesuchsportal vom 21. Dezember 2024 bis und mit 12. Januar 2025 geschlossen. Während dieser Zeit können keine Gesuche eingereicht werden.

Umweltdepartement


Arthur Nauer
Abteilungsleiter Energie und Klima
+41 41 819 15 44
(erreichbar: Donnerstag, 12. Dezember 2024, 10.00 - 11.00 Uhr)