Sanierung der verankerten Bohrpfahlwand Frohsinn in Küssnacht
Baustart erfolgt am 15. Juni 2026
Ab dem 15. Juni 2026 wird die bergseitig verankerte Bohrpfahlwand Frohsinn an der Kantonsstrasse Nr. 2 zwischen Kreisel Baer und Kreisel Landi instandgesetzt. Dabei geht es um den Ersatz der bestehenden Bodenanker und den Bau einer neuen Betonlongarine. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2026.
Die bergseitig verankerte Bohrpfahlwand Frohsinn wurde als Bestandteil des Zubringers N4 im Jahr 1982 erstellt. Die rund 100 m lange Bohrpfahlwand sichert den angeschnittenen Hangfuss entlang der Hauptstrasse Nr. 2 in Küssnacht. Die Lebensdauer der 35 bestehenden vorgespannten Bodenanker ist inzwischen erreicht. Deshalb müssen sämtliche Anker ersetzt werden. Im Rahmen der Instandsetzung werden 32 neue, 14 bis 21 m lange Bodenanker eingebaut. Zudem wird eine neue Betonlongarine erstellt.
Für die Bauarbeiten werden die Grünflächen neben der Ausfahrt des Parkplatzes Frohsinn zur Zugerstrasse sowie Flächen auf der gegenüberliegenden Strassenseite als Installationsflächen genutzt. Südöstlich der Parkplätze des Restaurants Frohsinn befindet sich der Umschlagplatz, der als Hauptzufahrt zur Baustelle dient und direkt über die Zugerstrasse erschlossen wird.
Während der Bauarbeiten gilt eine zweispurige Verkehrsführung an der Baustelle vorbei. Aufgrund der erforderlichen Verschwenkung der Fahrbahn werden die Velostreifen im Projektperimeter aufgehoben. Velofahrer müssen sich im Baustellenbereich in den Verkehr einordnen oder die signalisierten Umleitungen über Chli Ebnet beziehungsweise die Hohle Gasse benutzen.
Der Gribschweg ist während der Bauarbeiten zwischen Frohsinn und Abzweiger zum Quartier Gribsch für den Fussgängerverkehr gesperrt. Eine Umleitung für den Langsamverkehr wird signalisiert.
Die Bauarbeiten beginnen am 15. Juni 2026 mit den Arbeiten für die Verkehrsführung während der Bauzeit. Die Arbeiten dauern rund vier Monate mit Abschluss voraussichtlich im Oktober 2026.
Baudepartement
Qendrim Mehmeti
Tiefbauamt, Abteilung Kunstbauten
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