Rekrutierungssituation an Schwyzer Volksschulen hat sich teilweise entspannt

Lücken zeigen sich im Bereich der Schulischen Heilpädagogik.

Ende Mai 2026 waren rund 0,9 Prozent der benötigten Stellen an den Volksschulen unbesetzt. (Bild: iStock)

An den Schwyzer Volksschulen waren per Stichtag 31. Mai 2026 im Hinblick auf das kommende Schuljahr noch 12 Stellen nicht besetzt (Vorjahr 28). Umgerechnet auf Vollzeiteinheiten bedeutet dies, dass bis zum Beginn des Schuljahres 2026/27 noch rund 11 Vollzeitstellen zu besetzen sind (Vorjahr 17). Die grössten Lücken zeigen sich im Bereich der Schulischen Heilpädagogik.

Die vom Amt für Volksschulen und Sport alljährlich per Ende Mai durchgeführte Befragung bei den Schulträgern zeigt auf, dass sich die Rekrutierungssituation an den Schwyzer Volksschulen leicht entspannt hat. So fehlen umgerechnet aktuell noch 11 Vollzeitstellen, die bis zum Beginn des Schuljahres 2026/27 besetzt werden müssen. Bezogen auf den Gesamtbestand der Vollzeitstellen an den Volkschulen des Kantons Schwyz (Schuljahr 2025/26: 1224) sind somit noch rund knapp 0.9% (Vorjahr 1.5%) der benötigten Stellen nicht besetzt.

Aufgeteilt nach den verschiedenen Lehrpersonenkategorien bestehen die meisten offenen Stellen im Bereich der Schulischen Heilpädagogik (sieben offene Stellen). Bei den Klassen- und Fachlehrpersonen sind jeweils zwei Stellen vakant, bei den DaZ-Lehrpersonen ist es eine Stelle.

Die Rekrutierungssituation hat sich gegenüber den Vorjahren teilweise entspannt. Dies wird unter anderem deutlich, indem die Schulträger offene Stellen vermehrt mit Personen besetzen können, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen, was aus Sicht der Schulqualität und der Kontinuität des Unterrichts erfreulich ist.

Es zeigt sich, dass das 13 Massnahmen umfassende Gesamtpaket zur Attraktivierung des Lehrberufs, welches ab diesem Jahr auch höhere Einstiegslöhne für die Lehrpersonen beinhaltet, die gewünschte Wirkung entfaltet. Damit konnte die Rekrutierungssituation für die Schulträger im Kanton Schwyz (Gemeinden und Bezirke) wesentlich verbessert werden.

Bildungsdepartement


Michael Stähli
Departementsvorsteher
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