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Grosser Mythen: Junger Mann stirbt nach Lawinenniedergang

Am Karfreitag, 3. April 2026, kam es am Grossen Mythen zu einem Lawinenniedergang. Zwei junge Männer wurden von den Schneemassen erfasst. Ein Berggänger verstarb, der andere konnte sich selbstständig befreien.

Zwei junge Männer wanderten am Karfreitagvormittag vom Brunni in Richtung Holzegg. Von dort aus begaben sich die beiden, mit Seilen ausgerüstet, auf dem normalen Wanderweg in Richtung Gipfel des Grossen Mythen. Wegen der erheblichen Schneemengen brachen sie kurz vor 14 Uhr ihre Tour ab.

Beim Abstieg wurden die Berggänger von einer Gleitschneelawine erfasst. Einer der beiden konnte sich an einem Baum festhalten und sich selbst aus den Schneemassen befreien. Der andere wurde über eine Felswand in die Tiefe gerissen und verstarb noch auf der Unglücksstelle. Die Abklärungen zur Identität des Verstorbenen sind im Gange.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden zwei Rettungshelikopter, die Alpine Rettung Schweiz mit einem Hundeführer, ein Care Team sowie Patrouillen und die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Schwyz aufgeboten. Die Staatsanwaltschaft Schwyz hat zusammen mit der Kantonspolizei die Ermittlungen zum Bergunfall aufgenommen.

Kantonspolizei Schwyz


Pascal Weber
Sachbearbeiter Kommunikation
+41 41 819 29 29


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