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Vier Luchse im Kanton Schwyz nachgewiesen

Erste Zahlen zur Luchspopulation in der östlichen Zentralschweiz

Ein Luchs wird von einer Fotofalle aufgenommen.

Erstmals wurden im Frühjahr 2024 im Rahmen des Luchs-Monitorings der Stiftung KORA (Raubtierökologie und Wildtiermanagement) in Zusammenarbeit mit den Kantonen Schwyz, Glarus, Uri und Zug systematisch Fotofallen in der östlichen Zentralschweiz eingesetzt, um die Luchsdichte zu ermitteln. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Im Referenzgebiet Zentralschweiz Ost wurden Luchse vor allem in der Region Wägital, Sihltal und Muotatal (Kanton Schwyz) sowie im Süden (Kanton Uri) und Nordosten (Kanton Glarus) nachgewiesen. Andere Bereiche, wie der westliche Teil des Gebiets (Kanton Zug und Teile des Kantons Schwyz) sowie der Bereich zwischen dem Klausenpass (Kanton Uri) und Linthal (Kanton Glarus), blieben dagegen ohne Nachweise.

Während der 60 Nächte vom 16. Februar bis 16. April 2024 wurden im gesamten Untersuchungsgebiet neun unabhängige Luchse sowie drei Jungtiere aus drei Würfen erfasst. Die Berechnungen der Stiftung KORA schätzen die Anzahl der unabhängigen, erwachsenen Luchse auf 11 (10–19). Dies entspricht einer Dichte von 1.16 (0.75–1.57) Tieren pro 100 km² geeignetem Lebensraum. Im Kanton Schwyz wurden 4 Individuen nachgewiesen. Da die Studie zum ersten Mal in diesem Referenzgebiet durchgeführt wurde, kann noch kein Vergleich mit einem früheren Durchgang durchgeführt werden. Im Vergleich zu anderen Regionen der Schweiz ist die Dichte verhältnismässig niedrig.

Umweltdepartement


Manuel Wyss
Abteilungsleiter Jagd- und Wildtiere
+41 41 819 18 41


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