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Sanierung der Turnhalle der Kantonsschule Kollegium Schwyz

Der Regierungsrat unterbreitet Ausgabenbewilligung von 8.3 Mio. Franken

Die Turnhalle der Kantonsschule Kollegium Schwyz.

Die bestehende Dreifachturnhalle der Kantonsschule Kollegium Schwyz weist erhebliche altersbedingte Mängel auf. Mit einer Gesamtsanierung sollen die funktionalen, baulichen und technischen Defizite behoben werden und die Turnhalle als zeitgemässe, energieeffiziente und sichere Schulinfrastruktur langfristig gesichert werden. Dafür beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 8.3 Mio. Franken.

Die Turnhalle der Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS) wurde im Jahr 1986 erbaut und befindet sich am nordwestlichen Rand des Schulareals. Seit ihrer Erstellung wurden nur punktuelle Sanierungen vorgenommen. Trotz des regelmässigen Unterhalts weist das Gebäude nach bald vier Jahrzehnten erhebliche altersbedingte Mängel auf. Diese betreffen sowohl die technische Infrastruktur als auch die energetische, statische und funktionale Beschaffenheit des Gebäudes. Dessen Technik erfüllt weder die heutigen Anforderungen an Energieeffizienz noch an Komfort oder Sicherheit. Auch die gesetzlichen Vorgaben im Bereich Brandschutz, Erdbebensicherheit sowie hindernisfreies Bauen werden nur teilweise erfüllt.

Das Projekt zur Gesamtsanierung hat zum Ziel, das Gebäude unter Erhaltung seiner Struktur technisch umfassend zu erneuern, energetisch zu optimieren sowie betriebsorganisatorisch an die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse der Kantonsschule, der Kaufmännischen Berufsschule Schwyz (KBS) sowie externer Nutzer wie Sportvereine anzupassen. Es soll eine langfristige, zukunftsfähige und ressourcenschonende Nutzung der Turnhalle sichergestellt werden. Im Hinblick auf einen ordentlichen Betrieb ist die Sanierung zwingend erforderlich und gleichzeitig darauf ausgelegt, dass die Turnhalle mit ihren Nebeneinrichtungen künftig auch eine allenfalls grössere Schülerzahl aufnehmen kann.

Umfassende bauliche, technische und funktionale Ertüchtigung
Geplant ist eine umfassende Erneuerung der Gebäudehülle, bei der alle Fenster, Aussentüren, Fassadenteile und Dächer ersetzt oder instand gestellt werden. Die Sichtbetonfassaden bleiben in ihrer Optik erhalten, werden jedoch bauphysikalisch aufgewertet. Die Dachflächen und Terrassen werden neu gedämmt. Weiter wird auf dem gesamten Dach eine Photovoltaikanlage installiert. Auch technisch wird die Turnhalle vollständig modernisiert. So werden die Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen erneuert und der Brandschutz an die neuen Begebenheiten angepasst. Neben der Behebung der baulichen und technischen Defizite soll auch die funktionale Nutzung der bestehenden Räume verbessert werden, indem die am nördlichen Rand des Erdgeschosses anliegenden Räume mit einer Grösse von rund 190 m2 zu zusätzlichen Gymnastik-, Fitness- und Kraftraumflächen umgestaltet werden. Schliesslich werden soweit notwendig auch die betrieblichen Einrichtungen und Anlagen angepasst oder ersetzt.

Sanierung unter laufendem Schulbetrieb
Die Umsetzung der Sanierung erfolgt unter laufendem Schulbetrieb. Im Sommer ist die temporäre Verlagerung des Turnunterrichts ins Freie möglich und vorgesehen. Im Übrigen werden die Bauarbeiten möglichst mit den Ferienzeiten koordiniert. Die Bauarbeiten nehmen rund neun Monate in Anspruch und starten je nach weiterem Verlauf des politischen und rechtlichen Bewilligungsprozesses frühestens Anfang 2027.

Staatskanzlei


Regierungsrat André Rüegsegger
Vorsteher Baudepartement
+41 41 819 25 00


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