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Projekt «MiCura»: Nachhaltige Integration in die Pflege wird zum Standard

Dritter Lehrgang startet im Sommer 2026.

Fast alle ukrainischen Absolventinnen des ersten Lehrgangs «Pflegehelfende SRK» sind weiterhin in der Pflege tätig. (Bild: Migrationsamt)

Im Juni 2025 konnten die ersten Personen mit Schutzstatus S ihre Zertifikate Pflegehelfende SRK entgegennehmen. Eine Kursevaluation bestätigt den Erfolg des Projekts «MiCura». Mit Ausnahme von einer Person sind alle ukrainischen Absolventinnen der ersten Durchführung weiterhin in der Pflege tätig. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Angebot weitergeführt.

Die Befragung der 13 Teilnehmerinnen zeigt, dass sich die gezielte Ausbildung zur Pflegehelfenden SRK als wirksam erweist: Sämtliche Fachkräfte des Pilotkurses sind weiterhin im Arbeitsprozess, einige starten diesen Sommer sogar ihre Ausbildung zu einem eidgenössischen Abschluss. Dies belegt, dass sich qualifizierende Bildungsmassnahmen für eine nachhaltige berufliche Integration und die Fachkräftesicherung lohnen.

«MiCura» ist eine erfolgreiche Kooperation zwischen dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Schwyz, dem Berufs- und Bildungszentrum Pfäffikon und dem Amt für Migration. Während die zweite Klasse aktuell läuft, startet die dritte diesen Sommer. Das Projekt mündet nun in ein reguläres, jährliches Angebot.

Der Lehrgang orientiert sich am normalen Lehrgang Pflegehelfende SRK. Neben den pflegerischen Aspekten wird ein grosses Augenmerk auf das Erlernen der deutschen Sprache gelegt. Die Absolventen unterstützen bei der Körperpflege, bei den Aktivitäten des täglichen Lebens sowie in der Betreuung der Heimbewohnenden. Der Lehrgang für Pflegehelfende erleichtert damit nicht nur die Integration von Geflüchteten, sondern hilft konkret, den Fachkräftemangel in der Pflege zu lindern.

Amt für Migration


Daniel Reichlin
Job Coach 
+41 41 819 21 17


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