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Ausgabenbewilligungen für die Planung und Realisierung des Zubringers Freienbach

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unterstützt die regierungsrätliche Vorlage

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Willi Kälin, beantragt dem Kantonsrat, der Ausgabenbewilligung von 189 Mio. Franken für die Planung und Realisierung des Zubringers Freienbach zuzustimmen.

Die Zuständigkeit für den Ausbau des Autobahnanschlusses Schindellegi zu einem Vollanschluss liegt beim Bundesamt für Strassen (ASTRA). Für die Planung und Realisierung des erforderlichen neuen Zubringers zum Autobahnvollanschluss zeichnet der Kanton verantwortlich. Das Kantonsstrassenprojekt «Zubringer Freienbach» besteht aus drei Projektteilen, wobei die Neubaustrecke mit einem rund 900 m langen Tagbautunnel zwischen dem Autobahnanschluss und der bestehenden Wilenstrasse im Gebiet Chrummen das zentrale Element bildet. Bestandteil des Kantonsstrassenprojekts sind ferner die Sanierung und der Ausbau der Wilen-/Wolleraustrasse zwischen dem bestehenden Kreisel Freienbach und dem neuen Anschlusskreisel des Autobahnzubringers sowie verkehrslenkende flankierende Massnahmen auf der Schindellegistrasse und gegebenenfalls auf der Leutschenstrasse.

Bekenntnis gegenüber dem Bund und politische Absichtserklärung
Das für den Ausbau des Autobahnanschlusses zuständige ASTRA erwartet vom Kanton Schwyz ein grundlegendes Bekenntnis zur Realisierung des Autobahnzubringers vor Einreichung des Generellen Projekts beim Bundesrat. Mit der Ausgabenbewilligung soll einerseits dieses Bekenntnis final abgegeben werden. Anderseits soll damit in einem frühen Zeitpunkt, bevor weitere umfangreiche Untersuchungs- und Planungskosten verursacht werden, die Gewissheit geschaffen werden, dass das Projekt tatsächlich realisiert werden soll.

Klare Unterstützung
Nachdem die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen über das Projekt anlässlich ihrer Sitzung vom 24. April 2025 detaillierte Informationen erhalten hatte, stellte sie sich klar hinter die beantragte Ausgabenbewilligung von 189 Mio. Franken. Zu Diskussionen führten neben verschiedenen technischen Aspekten und den Kosten auch der Umfang und der Zeitpunkt der zu realisierenden flankierenden Massnahmen zur Verkehrslenkung. Das Grossprojekt zur verkehrlichen Entlastung der Dorfkerne, von dem neben den Höfner Gemeinden dank der Festigung der Standortattraktivität dieser finanzkräftigen Region letztlich auch der gesamte Kanton profitiert, vermochte die Kommission insgesamt zu überzeugen.

Weiteres Vorgehen
Nach Erteilung der Ausgabenbewilligung durch den Kantonsrat – traktandiert ist dieses Geschäft für die Session vom 21. Mai 2025 – und gegebenenfalls deren Genehmigung durch die Stimmberechtigten bei einem Referendum werden als nächste Schritte das eigentliche Bauprojekt inklusive Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und die notwendige Raumausscheidung erarbeitet sowie der erforderliche Land- und Rechtserwerb getätigt. Das Bauvorhaben wird später zeitgleich mit dem ASTRA-Projekt öffentlich aufgelegt. Dies dürfte frühestens im Jahr 2028 der Fall sein. Der Beginn der rund fünf Jahre dauernden Bauarbeiten kann heute noch nicht präzis vorausgesagt werden. Da das Kantonsstrassenprojekt «Zubringer Freienbach» direkt vom Ausbau des Autobahnanschlusses Schindellegi abhängig ist, kann das Gesamtvorhaben nur realisiert werden, wenn für beide Teilprojekte eine rechtsgültige Genehmigung vorliegt.

Kantonsrat
Die vorberatende Kommission

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