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Energie- und Klimaplanung erfolgreich gestartet

Mit der Energie- und Klimaplanung 2023+ begegnet der Kanton Schwyz den Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Die Umsetzung ist in vollem Gange. Nach zwei Jahren kann eine erste, positive Bilanz gezogen werden.

Häufigere Extremwetterereignisse, mehr Hitzetage und Tropennächte, zunehmende Dürreperioden: Der Klimawandel hat Folgen für die Energieversorgung, die Landwirtschaft, die Gesundheit und die gesamte Wirtschaft. Der Schwyzer Regierungsrat hat deshalb 2023 die Energie- und Klimaplanung 2023+, kurz EKP23+, gestartet. Diese bietet eine Strategie und ein ganzes Paket an Massnahmen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Eine kantonsweite Aufgabe

Von den insgesamt 42 Massnahmen und fünf Empfehlungen der EKP23+ befinden sich nach gut zwei Jahren rund 33 in der Umsetzung, vier konnten bereits abgeschlossen werden. Die Planung deckt viele Handlungsfelder ab: von der Förderung heimischer, erneuerbarer Energie wie Photovoltaik oder Biomasse, über eine klimaangepasste Raum- und Siedlungsplanung bis hin zur Sensibilisierung der Bevölkerung im Umgang mit dem Klimawandel.

Ziel der Massnahmen ist nicht nur eine Reduktion der Treibhausgasemissionen, sondern auch eine Erhöhung der Versorgungssicherheit und eine Verbesserung der Lebensqualität für die Bevölkerung. Die meisten Massnahmen sind langfristig angelegt und begleiten den Kanton auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energie- und Klimapolitik. Involviert in deren Umsetzung sind verschiedene Ämter des Kantons, die Klimafachstelle des AfU übernimmt dabei die Koordination.

Webportal macht Erfolge sichtbar

Ein zentrales Instrument der EKP23+ ist das neu erarbeitete Monitoringkonzept. Es ermöglicht eine systematische Überprüfung der Umsetzung der Massnahmen sowie der Erreichung der Energie- und Klimaziele. Mit dem Monitoring lassen sich unter anderem der Ausbau erneuerbarer Energien, die Reduktion des Endenergieverbrauchs oder der Rückgang von Treibhausgasemissionen aufzeigen.

Im nächsten Jahr wird voraussichtlich zudem ein öffentlich zugängliches Webportal aufgeschaltet, welches die Fortschritte der in der EKP23+ definierten Massnahmen und Empfehlungen sichtbar macht. Gleichzeitig wird ein erster Zwischenbericht veröffentlicht. Mit diesen beiden Publikationen wird Transparenz hergestellt.

 

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