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Sanierung und Ausbau der Kantonsstrasse zwischen Holeneich und Lägeten

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unterstützt die regierungsrätliche Vorlage

(Stk/i) Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Peter Dettling, beantragt dem Kantonsrat, der Ausgabenbewilligung für die Sanierung und den Ausbau der Kantonsstrasse zwischen Holeneich und Lägeten in der Höhe von 20.5 Mio. Franken zuzustimmen.

Der 9.2 Kilometer lange Strassenabschnitt zwischen Lachen und Grynau (Hauptstrasse Nr. 390) verbindet die Gemeinden in der March und führt bis zur Kantonsgrenze St. Gallen. Auf dem Abschnitt zwischen Holeneich und Lägeten in Tuggen hat die bestehende Strassenanlage, die keine Langsamverkehrsführung aufweist, die Grenze ihrer Lebensdauer erreicht. Demzufolge soll sie vollständig erneuert und den aktuellen Verkehrs- und Sicherheitsbedürfnissen angepasst werden. Bereits früher saniert wurde der Abschnitt zwischen Lägeten bis zum Dorfeingang von Tuggen.

Mehr Sicherheit für den Langsamverkehr

Das nun vorgesehene Sanierungs- und Ausbauprojekt auf der Strecke zwischen Holeneich und Lägeten sieht vor, den über 60 Jahre alten Strassenkörper vollständig zu ersetzen und durchgängig auf sieben Meter zu verbreitern. Zusätzlich ist auf der gesamten Länge ein meist drei Meter breiter kombinierter Rad-/Gehweg vorgesehen, der von der Strasse räumlich separiert wird. Damit kann eine klare Trennung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern geschaffen werden, was insbesondere die Sicherheit für die Velofahrer und Fussgänger verbessert. Zudem werden die beiden T-Knoten Bolenbergstrasse und Mühlenenstrasse aufgewertet und an die heutigen Sicherheitsanforderungen angepasst. Die bestehenden Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgestaltet und im Knotenbereich Bolenbergstrasse wird eine zusätzliche Bushaltestelle geschaffen.

Geplanter Baubeginn 2024

Unter der Voraussetzung, dass der Kantonsrat der beantragten Ausgabenbewilligung in der Höhe von 20.5 Mio. Franken zustimmt, können die Bauarbeiten voraussichtlich im Jahr 2024 gestartet werden. Es ist geplant, den gesamten Bauabschnitt in drei Etappen zu realisieren, um die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen zu minimieren. Für das gesamte Projekt wird mit einer Bauzeit von rund drei Jahren gerechnet.

Kantonsrat

Die vorberatende Kommission


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