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Gefahr einer Energiemangellage nicht gebannt

Jahresrapport 2022 mit den Stabschefs der Gemeindeführungsstäbe

(SiD/i) Die Vorkehrungen gegen die weiterhin drohende Energiemangellage standen im Mittelpunkt des traditionellen Jahresrapports der Stabschefs der Gemeindeführungsstäbe. Aber auch die steigenden Zahlen von Migrantinnen und Migranten waren Gegenstand der Diskussionen.

Edgar Gwerder, Vorsteher des Amts für Militär, Feuer- und Zivilschutz und in dieser Funktion Stabschef des kantonalen Führungsstabes (KFS), blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das vom Krieg zwischen Russland und der Ukraine und den damit verbundenen Folgen geprägt war.

Aktuelle Kriegssituation
Einen bedeutenden Einfluss auf die aktuelle Situation in den Bereichen Energieversorgung und Migration hat der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Fritz Kälin, Militärhistoriker und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Amt für Militär, Feuer- und Zivilschutz (AMFZ), beleuchtete die Hintergründe des Konflikts und wagte einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen. Peter Inhelder, Vorsteher des Amts für Umwelt und Energie, und Peter Reichmuth, Departementssekretär des Volkswirtschaftsdepartements, stellten den Bezirks- und Gemeindevertretern die bereits getroffenen Massnahmen im Hinblick auf eine drohende Energiemangellage dar. Wichtig ist dabei neben konkreten Energiesparmassnahmen der gegenseitige Austausch zwischen allen politischen Ebenen und mit der Wirtschaft und den Energieunternehmen.

Suche nach Unterkünften
Angesichts der anhaltend hohen Zahl von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und den zunehmenden Migrationsbewegungen aus anderen Ländern steigen die Herausforderungen, genügend Unterkünfte zu finden. Markus Blättler, Vorsteher des Amts für Migration, schilderte als Beispiel einer unbürokratischen kantonalen Massnahme das Funktionieren der in Seewen als provisorische Unterkunft für ukrainische Kriegsflüchtlinge errichteten Zeltstadt. Der Kanton und die Gemeinden bleiben weiterhin gefordert, um genügend Unterkünfte für die steigende Nachfrage bereitstellen zu können.

Wertvoller Einsatz der Gemeindeführungsstäbe
Der an den Rapport anschliessende informelle Teil bot die Gelegenheit zur Beziehungspflege und zur Verabschiedung abtretender Stabschefs und Mitglieder des kantonalen Führungsstabes. Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud, der den berufsbedingt abwesenden Sicherheitsdirektor Herbert Huwiler vertrat, betonte bei dieser Gelegenheit auch, wie wichtig und wertvoll die dezentralen Strukturen und die Übernahme von Verantwortung auf Gemeindestufe sind. Er bedankte sich denn auch im Namen der Regierung für den grossen Einsatz der Gemeindeführungsstäbe im Dienste der Öffentlichkeit.

Sicherheitsdepartement

Regierungsrat Andreas Barraud, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements.

Edgar Gwerder, Stabschef des kantonalen Führungsstabes.

Auskunft: Edgar Gwerder, Vorsteher Amt für Militär, Feuer- und Zivilschutz, Telefon 041 819 22 10


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