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Schnellere Hilfe bei Herz-Kreislaufstillstand

Einführung einer App zum Aufgebot von First Respondern

Im Notfall spielt die Zeit eine grosse Rolle. (Foto: Kanton Schwyz)

First Responder überbrücken im Notfall bei Herz-Kreislaufstillstand wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts. Das Aufgebot der First Responder erfolgt ab 5. Februar 2024 neu mittels einer App. Dadurch kann ein Aufgebot schneller, effizienter und besser erfolgen. Damit wird die Versorgung der Schwyzer Bevölkerung weiter verbessert.

Ab dem 5. Februar 2024 steht eine moderne App für das Aufgebot von freiwilligen engagierten Bürgerinnen und Bürger (sogenannte First Responder) zur Verfügung, welche im Notfall bei Herz-Kreislaufstillstand wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts überbrücken. Die App wurde durch Schutz und Rettung Zürich entwickelt und wird schrittweise in allen Kantonen eingeführt, welche ihre Rettungsdiensteinsätze über die Einsatzleitzentrale von Schutz und Rettung koordinieren. Dies umfasst die Kantone Zürich, Zug, Schaffhausen und Schwyz (exkl. Bezirk Küssnacht). Der Bezirk Küssnacht (inkl. First Responder) wird wie bisher durch die Einsatzleitzentrale des Rettungsdienstes des Luzerner Kantonsspitals disponiert. Dank der neuen App kann die Einsatzleitzentrale von Schutz und Rettung aus allen hinterlegten First Respondern diejenigen ermitteln, welche am schnellsten beim Einsatzort sein können. Diese werden dann direkt über die App aufgeboten und zum Einsatzort geleitet. Somit wird die Versorgung der Schwyzer Bevölkerung im Notfall schneller, effizienter und besser. Für den Kanton Schwyz ist Einführung und Betrieb der App von Schutz und Rettung kostenlos.

Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen
Im Falle eines Herz-Kreislaufstillstands sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit im Minutentakt. Die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann durch First Responder überbrückt werden. First Responder sind freiwillige engagierte Bürgerinnen und Bürger, die regelmässig in Massnahmen zur Wiederbelebung geschult werden und vom Sanitätsnotruf direkt aufgeboten werden können. Dank einer grossflächigen Verteilung dieser freiwilligen Ersthelfer über das gesamte Kantonsgebiet können sie häufig rascher am Einsatzort sein als der Rettungsdienst. Sie sind damit eine lebensrettende Ergänzung zur professionellen Rettung.

Bisher wurden durch die Sanitätsnotrufzentrale bei Meldung einer bewusstlosen Person sämtliche First Responder einer Gemeinde oder Region aufgeboten. First Responder anderer Gemeinden, die sich in der Nähe des Einsatzortes befanden, konnten nicht aufgeboten werden, da die Sanitätsnotrufzentrale keine Kenntnis über deren aktuellen Aufenthaltsort hatte. Mit der neuen App können First Responder genau lokalisiert und aufgeboten werden.

Departement des Innern

Auskunft: Regierungsrat Damian Meier, Vorsteher Departement des Innern, 041 819 16 65, (erreichbar: Donnerstag, 25. Januar 2024, 10 bis 11 Uhr)


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