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Künftige Strassenbauprojekte in Küssnacht

Fokus auf Aufwertung der Grepperstrasse und den Ausbau der Zugerstrasse

Die Übersicht der zukünftigen Strassenbauprojekte im Bezirk Küssnacht. (© swisstopo)

Mit der Inbetriebnahme der Südumfahrung Küssnacht und der Umsetzung flankierender Massnahmen konnte die Verkehrssituation in Küssnacht insgesamt deutlich verbessert werden. Bei den künftigen Projekten im Bezirk Küssnacht richtet der Kanton seinen Fokus auf die Grepperstrasse sowie die Zugerstrasse.

Aufwertung der Grepperstrasse
Nachdem die Südumfahrung Küssnacht inzwischen seit gut vier Jahren in Betrieb ist und sich insgesamt sehr gut bewährt, hat das Tiefbauamt des Kantons auf der Grepperstrasse eine umfassende Road Safety Inspection (Sicherheitsinspektion) durchgeführt, um die Verkehrssicherheit im Abschnitt Räbmatt bis Eichholtern zu beurteilen. Die Ergebnisse dieser Inspektion bilden die Grundlage für weitere Planungsschritte.
Derzeit erarbeitet das Tiefbauamt gemeinsam mit einem Planungsbüro ein Betriebs- und Gestaltungskonzept. Dieses untersucht verschiedene Varianten zur Optimierung der Verkehrsführung und definiert konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Aus den geprüften Varianten wird dann etwa Mitte 2025 die Bestlösung bestimmt und in den folgenden Planungsschritten weiterverfolgt.

Vierspurausbau der Zugerstrasse
Der Ausbau der Zugerstrasse ist ein zwingend notwendiges Projekt, um den stetig zunehmenden Verkehr bewältigen und eine adäquate Anschlusslösung an den vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) umzugestaltenden Autobahnanschluss gewährleisten zu können.
Im Jahr 2024 wurden Spitzenbelastungen von bis zu 22 200 Fahrzeugen pro Tag gemessen, und in den kommenden Jahren ist eine weitere Verkehrszunahme zu erwarten. Mit dem Ausbau der Zugerstrasse sollen der motorisierte Verkehr vom Langsamverkehr getrennt und durch zusätzliche Massnahmen die Verkehrsqualität verbessert werden.
Der Ausbau der Zugerstrasse zwischen dem Autobahnanschluss N4 und dem Gebiet Ebnet wird in mehreren Etappen realisiert. In den letzten Monaten wurden die konzeptionellen Grundlagen für die Planung und spätere Realisierung erarbeitet. Der Fokus des Projekts liegt auf einer durchgängigen Lösung, um Stauverlagerungen zu vermeiden. Mit der konkreten Planung einer ersten Etappe kann voraussichtlich im Herbst 2025 gestartet werden.

Ein nachhaltiger Ansatz für die Region
Das Tiefbauamt ist bestrebt, mit den geplanten Bauvorhaben auf der Grepperstrasse sowie der Zugerstrasse zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilitätslösungen zu entwickeln, welche die lokalen Bedürfnisse und Anliegen bestmöglich berücksichtigen. Dazu wird der Bezirksrat Küssnacht aktiv in den Planungsprozess einbezogen. Verlässliche Aussagen zu möglichen Zeitpunkten für einen Baubeginn sind im jetzigen frühen Planungsstand noch nicht möglich.

Tiefbauamt


Markus Bissig
Tiefbauamt Abteilung Strassenbau Innerschwyz
+41 41 819 25 05

 


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