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Das Verhältnis von Schwyz zu seinen Nachbarn

Vortrag im Bundesbriefmuseum am 13. und 14. Dezember

Vortrag im Bundesbriefmuseum.
Sich von anderen abgrenzen heisst: Grenzen zeigen. Das Gebiet des Landes Schwyz wird auf dieser Karte von 1770 darum farblich abgehoben. (Staatsarchiv Schwyz)

Im Bundesbriefmuseum findet am nächsten Wochenende der erste Vortrag der diesjährigen Reihe «4 x Schweizergeschichte» statt. Thema ist das nicht immer ganz konfliktfreie Verhältnis von Schwyz zu seinen Nachbarn.

Ein «kapriziöses Völkchen» seien sie, geldgierig, käuflich, aufrührerisch und unberechenbar. Mit diesen wenig schmeichelhaften Attributen belegen französische und mailändische Gesandte die Schwyzer im 17. Jahrhundert. Gleichzeitig beschreiben sie Schwyz als mächtigen politischen Player in der Eidgenossenschaft. Bei seinen eidgenössischen Nachbarn gilt Schwyz wegen seiner aggressiven Expansionspolitik als «enfant terrible» und ist gleichzeitig ein wichtiger Bündnis- und Handelspartner. Wegen seiner ablehnenden Haltung dem Bundesstaat gegenüber wird Schwyz im 19. Jahrhundert als «Vaterlandsverräter» beschimpft – und doch zeitgleich zur «Wiege der Schweiz» ernannt.

In ihrem Vortrag geht Museumsleiterin Annina Michel diesen scheinbaren Widersprüchen nach und erklärt die vielfältigen, spannenden und nicht immer konfliktfreien Beziehungen von Schwyz zu seinen Nachbarn.

Der Vortrag findet im Bundesbriefmuseum in Schwyz statt und wird zwei Mal angeboten: am Freitag, 13. Dezember, um 17.30 Uhr und am Samstag, 14. Dezember, um 10.15 Uhr. Die Teilnahme ist frei.

 

Bundesbriefmuseum


Annina Michel
Leiterin Bundesbriefmuseum
+41 41 819 20 67

 


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