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Die Eidgenossenschaft in den Burgunderkriegen

Vortrag im Bundesbriefmuseum am 14. und 15. Februar 2025

Zweimal Schweizergeschichte im Bundesbriefmuseum.
Karl der Kühne flieht in der Schlacht von Murten.
(Von Louis Braun - www.murtenpanorama.ch)

Im Bundesbriefmuseum findet am nächsten Wochenende ein Vortrag der Reihe «4 x Schweizergeschichte» statt. Thema ist die Rolle der Eidgenossenschaft in den Burgunderkriegen (1474-1477).

Vor 550 Jahren standen die eidgenössischen Orte mit Herzog Karl dem Kühnen von Burgund im Krieg. Verschiedene Ereignisstränge führten dazu, dass die Eidgenossenschaft sich erstmals im grossen Stil in die europäische Politik verwickelte. Eine zentrale Rolle spielte hierbei Bern, das selber territorialpolitische Interessen im Norden und Westen verfolgte und damit auf Kollisionskurs mit dem Burgunderherzog geriet. In die Entwicklungen, die letztlich zu den Schlachten von Grandson, Murten und Nancy führten, waren aber auch der französische König Ludwig XI., der österreichische Herzog Sigismund von Habsburg sowie Kaiser Friedrich III. verstrickt. In seinem Vortrag zeigt Staatsarchivar Valentin Kessler die Entstehungsgeschichte und die Folgen der Burgunderkriege auf.

Der Vortrag findet im Bundesbriefmuseum in Schwyz statt und wird zwei Mal angeboten: am Freitag, 14. Februar 2025, um 17.30 Uhr und am Samstag, 15. Februar 2025, um 10.15 Uhr. Die Teilnahme ist frei.

Bundesbriefmuseum


Annina Michel
Leiterin Bundesbriefmuseum
+41 41 819 20 67


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