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Ausgabenbewilligungen für die Umbaumassnahmen am Kollegium Schwyz mit räumlicher Integration der Kaufmännischen Berufsschule Schwyz

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unterstützt die regierungsrätliche Vorlage

Foto Kollegigebäude (Westtrakt im linken Teil; Fotoarchiv Kollegi/Patrick Kälin)

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Willi Kälin, beantragt dem Kantonsrat, der Ausgabenbewilligung von 2.95 Mio. Franken für die Umbaumassnahmen am Kollegium Schwyz mit räumlicher Integration der Kaufmännischen Berufsschule Schwyz zuzustimmen.

Der Kanton betreibt an der Kantonsschule Kollegium in Schwyz (KKS) ein gymnasiales Mittelschulangebot und bietet an der Berufsschule in Schwyz (KBS) kaufmännische sowie Detailhandels-Ausbildungen an. Weil einerseits im Westtrakt des Kollegi-Gebäudes seit Jahren beträchtliche schulische Raumreserven bestehen und andererseits sowohl an diesem als auch am in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Schulhaus der KBS baulicher Investitionsbedarf gegeben ist, sollen die beiden Schulen im Kollegi-Gebäude zusammengeführt werden.

Nutzung von Synergien und Steigerung der Effizienz
Das Kollegi-Gebäude verfügt über zeitgemässe Infrastrukturen, zahlreiche ungenutzte Schulräume sowie weitere Ausbaureserven, so dass der Raumbedarf der KBS ohne tiefgreifende bauliche Eingriffe abgedeckt werden kann. Die räumliche Integration der KBS ins Kollegi-Gebäude ermöglicht eine wirtschaftlich und betrieblich optimale Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Zudem lassen sich die ohnehin anstehenden Investitionen in die Empfangs- und Administrationsbereiche sowie die Lernlandschaften bei einer Zusammenführung für beide Schulen und damit doppelt nutzen. Durch die gemeinsame Nutzung wesentlicher Infrastrukturen wie Verwaltungsbereiche, Mensa, Lernlandschaften und Mehrzweckräume entstehen beträchtliche Synergieeffekte, womit auch laufende Betriebskosten reduziert werden können. Anstelle zweier separater, vollständig ausgestatteter Schulbauten kann der Bedarf künftig gemeinsam abgedeckt werden, was zur langfristigen Effizienz und Nachhaltigkeit bei der Bewirtschaftung der kantonalen Immobilien beiträgt.

Positive pädagogische Effekte und strategische Optionen
Auch in pädagogischer Hinsicht ergeben sich Vorteile: Der fachliche Austausch zwischen den Lehrpersonen, die Öffnung von Freikursen, gemeinsame Projekte sowie die Förderung der sozialen Interaktion zwischen unterschiedlichen Schülertypen tragen zur Qualitätssteigerung des Bildungsangebots bei. Zudem wird die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungsgängen gestärkt. Das entstehende Bildungszentrum am Standort Kollegi kann sich zu einem Leuchtturmprojekt mit regionaler Ausstrahlung entwickeln.

Schliesslich eröffnet die Freispielung des bisherigen KBS-Schulhauses zusätzliche strategische Optionen für dieses Gebäude. Mit der Zusammenführung werden ferner Planungsoptionen berücksichtigt, die sich in Zukunft aus möglichen weiteren Veränderungen der Mittel- und Berufsschulstruktur im inneren Kantonsteil ergeben können.

Klare Unterstützung
Nachdem die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen anlässlich ihrer Sitzung vom 16. Oktober 2025 über das Projekt detaillierte Informationen erhalten und die Räumlichkeiten besichtigt hatte, stellte sie sich einstimmig hinter die beantragte Ausgabenbewilligung von 2.95 Mio. Franken. Die Kommissionsmitglieder zeigten sich überzeugt von den vorgesehenen baulichen Massnahmen wie auch von der Zusammenführung der beiden Schulen am Standort KKS. Zu Diskussionen führten in naher Zukunft anstehende weitere Sanierungsmassnahmen am Gebäudebestand des Kollegis (Sanierung Fassade, Sanierung Turnhalle), die jedoch unabhängig von den nun geplanten Innenausbauten anfallen und diese auch nicht tangieren.

Baubeginn im Jahr 2026
Bei Genehmigung der Ausgabenbewilligungen durch den Kantonsrat könnten die Arbeiten voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres in Angriff genommen werden. Diesfalls könnte die KBS ihren Betrieb allenfalls bereits auf Beginn des Schuljahres 2026/27 im August 2026 an neuer Stelle aufnehmen. Sollte sich aus heute noch nicht absehbaren Gründen herausstellen, dass dieser straffe Zeitplan nicht eingehalten werden kann, würde der Umzug voraussichtlich auf Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 2026/27 erfolgen.

Kantonsrat
Die vorberatende Kommission


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