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Wildtiere brauchen Rücksicht

Wintersaison in den Natur- und Wildschutzgebieten

Auch die Gämse braucht im Winter vermehrt Ruhe.

Wildtiere sind im Winter besonders stark auf Ruhe angewiesen. Ab dem 1. Dezember darf das Naturschutzgebiet Ibergeregg deshalb nur noch in den ausgeschilderten Korridoren betreten werden. Auch in anderen Wildschutzgebieten sollten sich Spaziergänger und Wintersportler an die markierten Routen halten. Die entsprechenden Informationen finden sich auf Tafeln, in Faltblättern und neu auch über einen QR-Code (d/e).

Die Winter-Signalisation ist bereits installiert, der erste Schnee ist gefallen. Die Wintersaison in den Natur- und Wildschutzgebieten hat begonnen. Wildtiere wie Rehe, Hirsche, Gämsen, Hasen und Raufusshühner (Auer-, Birk-, Hasel- und Alpenschneehühner) benötigen jetzt besonders viel Ruhe. Ihre Nahrung ist wegen Schnee und Eis nur schwer zugänglich, und die kurzen Tage lassen wenig Zeit für die Nahrungsaufnahme. Gleichzeitig erfordert die Kälte zusätzlichen Energieaufwand für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, und die Schneedecke erschwert die Fortbewegung. Wiederholte Fluchten vor plötzlich auftauchenden Wintersportlern kosten die Tiere viel Kraft. Dies kann zu Krankheit oder gar Erschöpfungstod führen. Häufig sind die Tiere im Frühjahr so geschwächt, dass sie sich nicht fortpflanzen können.

Das Naturschutzgebiet Ibergeregg darf deshalb vom 1. Dezember bis zum 31. März nur auf den bezeichneten Korridoren für Wintertourismus betreten und befahren werden. Auch in den Jagdbanngebieten Mythen und Silbern-Jägern-Bödmerenwald werden die Besucher gebeten, sich an die vor Ort signalisierten Routen zu halten. Das Korridorgebot sorgt dafür, dass sich die winterliche Erholungsnutzung auf wenige, klar definierte Wege konzentriert, an die sich die Wildtiere gewöhnen können. Gleichzeitig bleiben grössere Ruhezonen störungsfrei. Wichtig ist zudem, dass Hunde stets an der Leine geführt werden.

In der Ibergeregg sind die Winterkorridore auf Informationstafeln, in Faltblättern und neu auch über einen QR-Code ersichtlich, der die Inhalte wahlweise auf Deutsch oder Englisch bereitstellt. Damit steht dem Genuss der bevorstehenden Wintersaison nichts im Weg.

Umweltdepartement


Annemarie Sandor
Amt für Wald und Natur
+41 41 819 18 50
(erreichbar: Donnerstag, 27. November 2025, 11.00 bis 12.00 Uhr)


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