Hexen, Ketzer, Protestanten.
Vortrag im Bundesbriefmuseum in Schwyz
Im Bundesbriefmuseum findet am kommenden Wochenende der erste Vortrag der diesjährigen Reihe «4 x Schweizergeschichte» statt. Thema ist die Geschichte der Verfolgten in Schwyz.
In der Frühen Neuzeit galten nicht nur Diebstahl, Totschlag oder Mord als schwere Verbrechen, sondern auch aus heutiger Sicht fiktive Tatbestände wie Hexerei. Insbesondere in Zeiten von wirtschaftlichen und politischen Krisen machte man die vermeintlichen Hexen zu Sündenböcken. Auch wer den strengen Ansprüchen nach der «richtigen» Lebensweise nicht genügte, konnte Opfer von Verfolgungen werden – das galt auch für einen unpassenden Lebenswandel und für Personen, die der «falschen» Konfession anhingen.
In ihrem Vortrag beleuchtet Museumsleiterin Annina Michel die Ursachen und die gesellschaftliche und politische Bedeutung solcher Verfolgungen. Der Vortrag findet im Bundesbriefmuseum in Schwyz statt und wird zwei Mal angeboten: am Freitag, 12. Dezember 2025, um 17.30 Uhr und am Samstag, 13. Dezember 2025, um 10.15 Uhr. Die Teilnahme ist frei.
Bundesbriefmuseum
Annina Michel
Leiterin Bundesbriefmuseum
+41 41 819 20 67