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Erhebung des Ist-Zustandes an der Muota

Fachbüro startet Anfang 2026 mit den Feldaufnahmen

Befischung in der Muota zur Bestimmung der Vielfalt und Häufigkeit an Fischarten (Foto: ebs Energie AG)

An der Muota und ihren Zuflüssen sind in den kommenden Jahren umfangreiche ökologische Massnahmen geplant. Um deren Wirkung später beurteilen zu können, wird im Jahr 2026 der heutige Zustand des Gewässers systematisch erhoben. Die Arbeiten finden im und am Gerinne der Muota statt.

Im Jahr 2026 wird der aktuelle ökologische Zustand der Muota zwischen Sahliboden und der Mündung in den Vierwaldstättersee umfassend dokumentiert. Diese Zustandserhebung ist Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Wirkungskontrolle und bildet die fachliche Grundlage für den Nachweis künftiger ökologischer Verbesserungen. Die Felderhebungen finden zwischen Ende Januar und September 2026 statt und werden durch ein spezialisiertes Fachbüro durchgeführt.

Die Erhebungen erfolgen direkt im Gerinne sowie im gerinnenahen Bereich. Ergänzend sind abschnittsweise Drohnenaufnahmen vorgesehen. Da die Muota ausparzelliert ist, finden die Arbeiten überwiegend auf Grundstücken des Bezirks Schwyz statt. Der Zugang zur Muota ist stellenweise nur über private Grundstücke möglich. Die betroffenen Anstösser werden rechtzeitig durch das beauftragte Fachbüro über das Betreten der Grundstücke informiert.

Hintergrund der Untersuchungen sind umfangreiche Wasserbauprojekte, die in den nächsten zwei Jahrzehnten entlang der Muota umgesetzt werden sollen. Ziel dieser Massnahmen ist es, bestehende Defizite in der Wasserführung sowie in der natürlichen Struktur des Gewässers zu beheben. Dazu gehören Massnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung der Wasserkraft und der Konzessionserneuerung der Muotakraftwerke sowie Lebensraumaufwertungen gemäss der kantonalen Revitalisierungsplanung. Insgesamt wird eine deutliche ökologische Aufwertung der Muota erwartet. Neben dem federführenden Amt für Gewässer sind an der Zustandserhebung der Bezirk Schwyz im Zusammenhang mit den geplanten Revitalisierungen sowie die ebs Energie AG im Rahmen der Konzessionserneuerung und der Sanierung der Wasserkraftanlagen beteiligt. Die erste Folgeerhebung nach Umsetzung der initialen Massnahmen ist in rund vier Jahren vorgesehen, voraussichtlich im Jahr 2030.

Umweltdepartement


Jonas Imhof
Vorsteher Amt für Gewässer
+41 41 819 25 75
(erreichbar: Montag, 26. Januar 2026, 10.00 - 11.30 Uhr)


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