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Bevölkerung im Kanton Schwyz wächst langsamer

Ständige Wohnbevölkerung wuchs 2025 um 0.6 Prozent

Per 31. Dezember 2025 zählte der Kanton Schwyz total 168'046 Personen zur ständigen Wohnbevölkerung. Dies sind 1036 Personen mehr als am Ende des Vorjahres. Die Wachstumsrate lag bei 0.6 Prozent.

Gemäss der alljährlichen Erhebung bei den Bezirken und Gemeinden sowie beim Staatssekretariat für Migration umfasste die ständige Wohnbevölkerung im Kanton Schwyz per 31. Dezember 2025 total 168'046 Personen. Davon waren 128'727 schweizerische (76.6 Prozent) und 39'319 ausländische (23.4 Prozent) Staatsangehörige.

Die ständige Wohnbevölkerung nahm um 1036 Personen oder 0.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das demografische Wachstum 2025 fiel somit leicht tiefer aus als 2024, als die Zunahme bei 0.8 Prozent lag. Dies ist mit 2015 und 2022, als die Zunahme ebenfalls bei 0.6 Prozent lag, die tiefste Bevölkerungszunahme seit 20 Jahren. Der Trend des gebremsten Wachstums der Bevölkerung der letzten Jahre setzt sich somit fort.

Die Bevölkerung hat sich in den einzelnen Bezirken gegenüber dem Vorjahr prozentual wie folgt verändert: Gersau +1.1 (2024: +2.2), Schwyz +0.8 (+1.0), Einsiedeln +0.7 (+0.6), March +0.6 (+0.9), Höfe +0.3 (+0.1) und Küssnacht +0.1 (+0.4). Die höchste relative Bevölkerungszunahme verzeichnete die Gemeinde Oberiberg (+2.8 Prozent), gefolgt von Morschach (+2.2 Prozent) und Unteriberg (+1.8 Prozent), was einer absoluten Zunahme von 25 Personen in Oberiberg, 29 Personen in Morschach und 45 Personen in Unteriberg entspricht.

Die Bevölkerung nahm 2025 in sieben (2024: sechs) Schwyzer Gemeinden ab: Steinerberg ( 1.4 Prozent; 13 Personen), Lachen (-0.7 Prozent; -66 Personen), Vorderthal (-0.4 Prozent; -4 Personen), Illgau (-0.4 Prozent; -3 Personen), Wangen (-0.3 Prozent; -16 Personen), Steinen (-0.2 Prozent; 7 Personen und Feusisberg (-0.1 Prozent; -6 Person). Vier (2024: sechs) Gemeinden wuchsen um 100 oder mehr Personen, nämlich Schwyz (+241), Schübelbach (+154), Altendorf und Einsiedeln (je +117). Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer stieg um 469 Personen (+0.4 Prozent), jene der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung um 567 Personen (1.5 Prozent). Der Ausländeranteil erhöhte sich damit um 0.2 Prozentpunkte auf 23.4 Prozent. In den Bezirken Einsiedeln (17.7) und Schwyz (19.9) liegt der Ausländeranteil unter dem kantonalen Mittel. Die anderen vier Bezirke weisen einen über durchschnittlichen Anteil an Ausländern auf: Gersau (29.8), Höfe (28.6), Küssnacht (25.6) und March (25.5).

Die Erhebung richtet sich nach der ständigen Wohnbevölkerung. Dazu zählen alle Personen mit zivilrechtlichem Wohnsitz am 31. Dezember 2025 im Kanton Schwyz. Für schweizerische Staatsangehörige ist es in der Regel jene Gemeinde, in welcher der Heimatschein deponiert ist und die Steuern entrichtet werden, für Ausländer die Gemeinde, für welche die entsprechende Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ausgestellt ist. Gemäss Zivilgesetzbuch handelt es sich dabei um jene Gemeinde, in der sich jemand mit der „Absicht dauernden Verbleibens“ aufhält. Die vorliegenden Ergebnisse beinhalten somit Ortsbürger und mit Heimatschein angemeldete Schweizer sowie Ausländer mit Jahres- oder Niederlassungsbewilligung (B, C, L>12 Monate).

Volkswirtschaftsdepartement


Urs Durrer
Vorsteher Amt für Wirtschaft
+41 41 819 16 13


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