Ausgeglichener Rechnungsabschluss 2025
Der Schwyzer Staatshaushalt schliesst 2025 mit einem geringen Ertragsüberschuss ab
Die Staatsrechnung 2025 schliesst mit einem kleinen Überschuss von 8.7 Mio. Franken praktisch ausgeglichen ab. Der Abschluss liegt somit leicht über der Erwartung aus dem dritten Quartal 2025. Nach den positiven Resultaten in den Vorjahren verbleibt der Schwyzer Staatshaushalt nach wie vor in sehr guter Verfassung. Die Hauptgründe für das positivere Resultat gegenüber dem budgetierten Aufwandüberschuss finden sich primär auf der Ertragsseite in den nicht erwarteten Gewinnausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sowie höheren Steuereinnahmen.
Die Erfolgsrechnung 2025 des Kantons Schwyz schliesst bei einem Ertrag von 2.024 Mrd. Franken und einem Aufwand von 2.015 Mrd. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 8.7 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 115.3 Mio. Franken. Die Rechnungsverbesserung beträgt somit 124 Mio. Franken, was nochmals 30 Mio. Franken besser ist als dies aufgrund der Erwartungsrechnung anfangs September 2025 bereits erwartet wurde.
Unerwartet hohe Gewinnausschüttung SNB und Steuererträge
Die Jahresrechnung 2025 ist somit besser als geplant ausgefallen. Nicht erwartet war die Gewinnausschüttung der SNB im Umfang von 37.5 Mio. Franken. Weiter führten insbesondere die um 30.9 Mio. Franken höheren Anteile an den direkten Bundessteuern sowie die um 22.2 Mio. Franken höheren Einkommenssteuern zum besseren Rechnungsabschluss. Im Weiteren fielen die Grundstücksgewinnsteuern erneut um 11.4 Mio. höher aus als budgetiert. Ergänzt durch diverse kleinere Abweichungen bei Aufwand- und Ertragspositionen, wie tiefere Beiträge an die Spitäler von 8 Mio. Franken, führten zur Verbesserung gegenüber dem Budget.
Im Vergleich zum Vorjahr resultiert ein um 46.6 Mio. Franken tieferer Ertragsüberschuss aufgrund um 9.3 % gestiegenem Aufwand bei 6.4 % höherem Ertrag. Neben generellem Aufwandwachstum resultierte diese Entwicklung insbesondere aufgrund der sich nun erstmals auswirkenden Kostenübernahme von Gemeinden und Bezirken aufgrund der Finanz- und Aufgabenprüfung 2022. Dies sind namentlich die um 51.4 Mio. höheren Beiträge an die Schülerpauschalen, der höhere Aufwand für den innerkantonalen Finanzausgleich (IFA) um 31 Mio. Franken sowie die höheren Beiträge an die individuellen Prämienverbilligungen IPV um 12.3 Mio. Franken. Daneben stiegen die Nettobeiträge an den NFA um 32 Mio. Franken. Erfreulicherweise ergeben sich andererseits um 94.8 Mio. Franken höhere Steuereinnahmen insbesondere bei den Grundstückgewinnsteuern sowie ein Anstieg des Ertrages der SNB um 46.3 Mio. Franken durch die Gewinnausschüttung sowie eine Zuweisung aus dem Rückruf der 6. Banknotenserie.
Solider Finanzhaushalt als Grundlage für Mehraufwände und Investitionen
Dank des leicht positiven Ergebnisses beträgt das ordentliche Eigenkapital nun 947 Mio. Franken. Seit mehreren Jahren erfolgte erstmals ein Finanzierungsfehlbetrag von rund 8 Mio. Franken, welcher das Nettovermögen leicht auf 865 Mio. Franken reduzierte. Dies aufgrund der ausgeglichenen Rechnung bei erhöhter Investitionstätigkeit mit 78.8 Mio. Franken. Es liegt eine solide Haushaltsituation vor für die geplanten Aufwandüberschüsse der Finanzplanung 2027–2029 im Umfang von jährlich rund 90 Mio. Franken und der Finanzierungsfehlbeträge von rund 140 bis 180 Mio. Franken. Die Veröffentlichung des detaillierten Jahresberichts 2025 erfolgt Anfang April 2026.
Finanzdepartement
Regierungsrat Herbert Huwiler
Vorsteher Finanzdepartement
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(erreichbar: Donnerstag, 5. März 2026, 16.00 - 17.00 Uhr)