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Wolf M633: Fahrzeugkollision als Todesursache

Keine Zugehörigkeit zu einem Wolfsrudel

Der im September 2025 erstmals nachgewiesene Wolf M633 wurde Anfang November tot aufgefunden. Die Untersuchungen bestätigen eine Fahrzeugkollision als Todesursache. Eine Zugehörigkeit zu einem in der Schweiz bekannten Wolfsrudel besteht nicht.

Im Herbst 2025 wurde im Kanton Schwyz erstmals der Wolf M633 nachgewiesen. Die genetische Identifikation erfolgte im September bei Trachslau aufgrund eines Risses von zwei Schafen. Im darauffolgenden Monat konnte das Tier nach einem Wildtierriss in Alpthal erneut genetisch nachgewiesen werden. Am 2. November 2025 wurde auf dem Viadukt in Euthal ein toter Wolf aufgefunden. Hinweise deuteten auf einen Verkehrsunfall hin. Der Kadaver wurde zur Untersuchung an das Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern überführt.

Todesursache: Fahrzeugkollision
Die pathologische Untersuchung ergab als Todesursache schwerwiegende innere Verletzungen. Das Verletzungsbild stimmt mit einer Kollision mit einem Fahrzeug überein. Radiologische Abklärungen ergaben keine Hinweise auf vorbestehende Schussverletzungen. Die genetische Analyse bestätigte, dass es sich beim verunfallten Tier um den im September und Oktober 2025 nachgewiesenen Wolf M633 handelt.

Beim untersuchten Tier handelte es sich um einen männlichen, ausgewachsenen Wolf im Alter von zwei bis drei Jahren. Gemäss Einschätzung des Instituts für Fisch- und Wildtiergesundheit ist nicht davon auszugehen, dass die zusätzlich festgestellten Nebenbefunde das Tier wesentlich beeinträchtigt haben.

Die genetischen Analysen zeigten keine Verwandtschaft zu den bisher bekannten, in der Schweiz ansässigen Wolfsrudeln. Hinweise zur weiteren Herkunft des Tieres liegen derzeit nicht vor. Der Fall zeigt die Dynamik der Wolfsbewegungen in der Schweiz: Neben etablierten Rudeln treten immer wieder auch einzelne, nicht ansässige Tiere auf. Alle eingesammelten DNA-Proben wurden im Laboratoire de Biologie de la Conservation der Universität Lausanne untersucht.

Umweltdepartement


Rinze Zgraggen
Abteilungsleiter Jagd- und Wildtiere
+41 41 819 18 41
(erreichbar: Freitag, 6. März 2026, 14.30 - 15.30 Uhr)


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