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Sanierung und Ausbau der Ortsdurchfahrt Freienbach

Regierungsrat beantragt eine Erhöhung der Ausgabenbewilligung

(Stk/i) Die Ortsdurchfahrt Freienbach wird im westlichen Teil auf einer Länge von 950 Metern neu gestaltet. Zudem sorgt ein neuer Strassenbelag für geringere Lärmemissionen. Dafür hat der Kantonsrat Ende 2019 eine Ausgabenbewilligung in der Höhe von 7.8 Mio. Franken gutgeheissen. Aufgrund von Projektanpassungen und -optimierungen beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Erhöhung der Ausgabenbewilligung um 3.8 Mio. Franken.

Das vom Kantonsrat bereits genehmigte Projekt berücksichtigt den Abschnitt zwischen der SBB-Unterführung Ausserbäch und der Einmündung der Leutschenstrasse. Der Anschluss erfolgt an den im Jahr 2013 umgestalteten Abschnitt Mitte. Die heutige Betonfahrbahn wird durch einen Asphaltbelag ersetzt, was zu einer wahrnehmbaren Reduktion der Lärmbelastung führen wird. Zudem wird der Strassenraum neu gestaltet, um die Verkehrssicherheit insbesondere für den Langsamverkehr zu verbessern. Beide Fahrspuren erhalten einen Radstreifen und auf der Seeseite wird durchgehend ein Trottoir geführt. Die beiden Fahrspuren werden zudem durch einen 1.20 Meter breiten Mittelstreifen getrennt, der als Einspur- und Abbiegehilfe dient und die nutzbare Strassenbreite erhöht.

Schlechter Baugrund
Im Rahmen der detaillierten Ausführungsplanung hat sich ein zusätzlicher Finanzbedarf in der Höhe von 3.8 Mio. Franken ergeben. Dieser wird dem Kantonsrat als Erhöhung der Ausgabenbewilligung von bisher 7.8 Mio. Franken auf neu 11.6 Mio. Franken zur Genehmigung vorgelegt. Die Mehrkosten setzen sich aus verschiedenen Projektanpassungen und -optimierungen zusammen. Dazu zählen ein umfangreicherer Materialeinsatz aufgrund schlechter Bodenbeschaffenheit, Anpassungen bei der Strassenentwässerung zur Trennung von verschmutztem und sauberem Abwasser, Optimierungen zur Verkürzung der gesamten Bauzeit, zwischenzeitliche Preissteigerungen vor allem bei erdölabhängigen Produkten, Nachbesserungen bei ungenauen Berechnungen eines externen Ingenieurbüros und schliesslich eine Erhöhung der offenen Reserven durch die gestiegene Bausumme.

Staatskanzlei
Information

Dokumentation: Bericht und Vorlage an den Kantonsrat

Auskunft: Landesstatthalter André Rüegsegger, Vorsteher Baudepartement, Tel. 041 819 25 00


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