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Spuren der Seidenindustrie – Entdeckungstour in Gersau

Rundgang durch Gersau am Donnerstag, 22. August

Die Seidenherren verdienten gut mit der Seidenindustrie und lebten in repräsentativen Häusern wie der Villa Fontana.
Die Seefabrik wurde 1861 erbaut.

Am Donnerstag, 22. August 2024, findet ein Rundgang durch Gersau statt. Adrian Nigg-Arnold führt die Teilnehmenden auf den Spuren der Seidenindustrie.

Die Spurensuche in der «altfryen Republik» Gersau führt von der Zeit um 1730 bis in die Gegenwart. In Gersau wird seit dem 18. Jahrhundert Seide hergestellt. Dieser Standort machte wegen der verkehrsmässig günstigen Lage am Vierwaldstättersee Sinn, da so das Rohmaterial per Schiff angeliefert werden konnte. 1846 wurde die erste mechanische Spinnerei in Gersau erbaut. 1892 entstand die Firma H. Camenzind & Cie., die noch heute als Camenzind + Co. AG in der fünften Generation weitergeführt wird. 

Auf dem Rundgang zeigt Adrian Nigg-Arnold ehemalige und aktuelle Stätten der Seidenverarbeitung, Ökonomiegebäude, Wasserkraftwerk, Seidenherrenhäuser, Unterkünfte der Arbeiterfamilien sowie Zeugnisse der wirtschaftlichen und finanziellen Unterstützung u.a. der Seidenherrenfamilien. Der Dorfrundgang ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung «Schwyz. Geschichte eines Kantons», die zurzeit im Bundesbriefmuseum in Schwyz besucht werden kann.

Der Rundgang findet am Donnerstag, 22. August, um 18.30 Uhr statt. Treffpunkt ist die Bus- und Schiffsstation in Gersau. Der Rundgang findet bei jeder Witterung statt – bitte achten Sie auf wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und eine Anmeldung darum empfohlen unter bundesbriefmuseum@sz.ch.

Bundesbriefmuseum

Auskunft: Annina Michel, Leiterin Bundesbriefmuseum, 041 819 20 67


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