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Alle Schutzbauten im Kanton Schwyz erfasst

20 000 Bauwerke erfasst und dokumentiert

Grosswand oberhalb von Riemenstalden.

Zwischen 2020 und 2024 wurden sämtliche Schutzbauten zur Naturgefahrenprävention im Kanton in Zusammenarbeit mit den Bezirken systematisch erfasst und bewertet. Dabei wurden über 20'000 Bauwerke kartographisch dokumentiert und auf ihren Zustand hin überprüft. Die erfassten Schutzbauten sind nun im WebGIS abrufbar.

Mit dem Schutzbautenkataster liegt erstmals eine fachlich fundierte und systematische Beurteilung dieser Bauwerke für das gesamte Kantonsgebiet vor – analog zu anderen Infrastrukturanlagen wie Strassen- oder Entwässerungssystemen. Der Kataster bietet eine Übersicht über Bestand, Funktion und Zustand der Schutzbauwerke.

Die Hochwasserschutzbauten wurden im Auftrag der Bezirke durch Fachspezialisten erfasst, während das Amt für Wald und Natur die Erhebung weiterer Schutzbauten gegen Naturgefahren wie Lawinen oder Steinschlag übernahm. Die Erfassung wurde massgeblich durch den Bund mitfinanziert.

Ausblick
Langfristig soll der Kataster in ein umfassendes Schutzbautenmanagement überführt werden, das eine regelmässige Beurteilung und Aktualisierung ermöglicht. Im Rahmen dieser periodischen Bewertungen werden Schäden dokumentiert und Instandsetzungsaufträge erteilt. Neu errichtete oder sanierte Bauwerke werden in das System nachgeführt. So kann die langfristige Funktionsfähigkeit der Schutzbauten auch für zukünftige Generationen sichergestellt werden.

  • Im WebGIS sind die Schutzbauten in der Geokategorie „Gebäude, Anlagen“ einsehbar.
Der Steinbach in Euthal während dem Bau 2014.

 

Umweltdepartement


Marcel Budry
Amt für Gewässer
+41 41 819 25 67
(erreichbar: Montag, 7. April 2025, 15.00 – 16.30 Uhr)

 


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