Nutztierriss durch Wolf
In Innerthal wurden durch einen Wolf Schafe gerissen
Am 3. Juni 2025 wurden in Innerthal entlang des Wägitalersees Schafe gerissen und verletzt. Die vorgefundenen Spuren lassen auf einen Riss durch einen Wolf schliessen. Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde der Herdenschutzalarm ausgelöst.
Am Dienstag, 3. Juni 2025, um 10:30 Uhr wurden durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz der Wildhut drei tote und zwei verletzte Schafe im Gebiet Schrähwald entlang des Wägitalersees gemeldet. Die vorgefundenen Riss- und Verletzungsspuren und die Situation vor Ort deuteten darauf hin, dass die Schafe durch einen Wolf angegriffen wurden. Der Herdenschutzbeauftragte wurde ebenfalls aufgeboten und stellte Notfallmaterial zur Verfügung, um einen weiteren Angriff zu verhindern. Die gesammelten DNA-Proben wurden zur Analyse verschickt.
Um 14:42 Uhr löste die Kantonspolizei den Herdenschutzalarm via SMS-Mitteilung an die Kleintierzüchter und Landwirte aus. Laut Gesetzgebung wurden die Herdenschutzmassnahmen zu wenig umgesetzt. Sollte sich dies bestätigen, können die gerissenen Schafe keinem Rissereignis angerechnet werden. Dies hat zur Folge, dass weder der Abschussperimeter angepasst werden kann, noch die Schafe vom Bund vergütet werden. Das Umweltdepartement übernimmt die Kosten der gerissenen Schafe aus Kulanzgründen.
Amt für Wald und Natur
Rinze Zgraggen
Leiter Jagd und Wildtiere
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