Meldungen von möglichen Rissen durch Grossraubtiere
DNA-Proben werden analysiert
Bei kürzlich gemeldeten möglichen Rissereignissen konnten vor Ort keine eindeutigen Hinweise auf Grossraubtiere festgestellt werden. Nun werden DNA-Proben analysiert.
Der vom Kanton ausgelöste SMS-Alarm bei sicheren wie auch unsicheren, aber sicherheitsrelevanten Ereignissen im Zusammenhang mit Grossraubtieren, ist ein schnelles und direktes Kommunikationsmittel für die Land- und Alpwirtschaft. So werden Tierhaltende rasch auf die mögliche Präsenz von Grossraubtieren aufmerksam gemacht. Bei jedem Alarm wird darauf hingewiesen, dass der Herdenschutz überprüft und die Nutztiere je nach Situation nachts eingestallt werden sollen.
Am 11. Juli 2025 wurde ein SMS-Alarm für ein mögliches Rissereignis an einem Nutztier in Oberiberg (Gebiet Mürlen) und am 16. Juli 2025 für ein mögliches Rissereignis in Innerthal (Gebiet Gwürzegg) versendet.
In beiden Fällen konnten aufgrund der vor Ort angetroffenen Situation keine eindeutigen Rückschlüsse auf Risse durch Grossraubtiere gezogen werden. Deshalb wurden DNA-Proben genommen, welche nun analysiert werden.
Mit den Ergebnissen der DNA-Tests kann in zwei bis drei Wochen gerechnet werden. Sollte sich der Verdacht auf Risse durch ein Grossraubtier bestätigen, können die Nutztiere den Tierhaltern entschädigt werden.
Umweltdepartement
Remo Bianchi
Vorsteher Amt für Wald und Natur
+41 41 819 18 03
(erreichbar: Freitag, 18. Juli 2025, 10.30 - 11.30 Uhr)