Navigieren im Kanton Schwyz

Meldungen von möglichen Rissen durch Grossraubtiere

Neues Ereignis wird untersucht - DNA-Analysen liefern Ergebnisse zu vergangenen Vorfällen

Am 4. September 2025 wurden bei Trachslau zwei tote Schafe gemeldet. Die vorgefundenen Spuren deuten auf einen Riss durch Wolf hin. Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde der Herdenschutzalarm ausgelöst. Zu zwei früheren Ereignissen liegen inzwischen die Resultate der Analyse vor.

Am 4. September 2025 um 13.25 Uhr meldete eine Person der Wildhut zwei tote Schafe im Gebiet Alpeli, Gemeinde Trachslau. Die Rissspuren und die Situation vor Ort deuteten darauf hin, dass die Schafe durch einen Wolf angegriffen worden sind. Der Herdenschutzbeauftragte wurde umgehend aufgeboten. Um 15.09 Uhr löste die Kantonspolizei den Herdenschutzalarm via SMS aus. Die bestehenden Herdenschutzmassnahmen wurden als unzureichend eingeschätzt – deshalb können die gerissenen Schafe keinem Rissereignis angerechnet werden. Die gesammelten DNA-Proben wurden zur Analyse eingeschickt, insbesondere um das Individuum zu identifizieren.

Der SMS-Alarm wurde ebenfalls am 11. Juli 2025 für ein mögliches Rissereignis in Oberiberg (Mürlen) und am 16. Juli 2025 für ein Ereignis in Innerthal (Gwürzegg) versendet. In beiden Fällen konnten zunächst keine eindeutigen Schlüsse gezogen werden, weshalb DNA-Proben genommen wurden.

Das nun vorliegende Resultat aus der Gwürzegg konnte einem Wolf zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen zur Identifikation des Individuums führten zu keinem Resultat. Die Proben aus Mürlen bestätigen keinen Angriff durch Grossraubtiere.

Umweltdepartement


Tamara Braun Spielmann
Abteilung Jagd- und Wildtiere
+41 41 819 18 47
(erreichbar: Freitag, 5. September 2025, 14.00 - 15.00 Uhr)


Diese Seite drucken oder teilen:

  • Seite drucken