Nutztierriss bei Rieter, Oberiberg
Herdenschutzalarm ausgelöst
Am 9. September 2026 wurden bei Rieter, Oberiberg, zwei tote Schafe auf einer Weide festgestellt. Die vorgefundenen Spuren lassen auf einen Riss durch einen Wolf schliessen. Im Auftrag der kantonalen Wildhut löste die Kantonspolizei den Herdenschutzalarm aus.
Am Vormittag des 9. September 2026 wurden der Wildhut zwei tote Schafe auf einer Weide bei Rieter, Oberiberg, gemeldet. Die Wildhut rückte daraufhin zeitnah aus und nahm die Situation vor Ort auf.
Die festgestellten Riss- und Verletzungsspuren sowie die Situation vor Ort deuten auf einen Wolfsangriff hin. Deshalb löste die Kantonspolizei um 13.30 Uhr den Herdenschutzalarm per SMS an die Kleintierhalterinnen und -halter sowie die Landwirte aus.
Zur weiteren Abklärung wurden DNA-Proben gesichert und zur Analyse eingesandt.
Im Zusammenhang mit dem Ereignis wurde der zuständige Herdenschutzkoordinator beigezogen. Die Überprüfung vor Ort ergab, dass die Herdenschutzmassnahmen fachgerecht eingerichtet waren. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind damit die Voraussetzungen für die Anerkennung der betroffenen Tiere als anrechenbares Rissereignis erfüllt.
Umweltdepartement
Remo Bianchi
Vorsteher Amt für Wald und Natur
+41 41 819 18 03
(erreichbar am Donnerstag, 9. September 2026: 15.00–16.00 Uhr)