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Häufige Fragen und Antworten zur direkten Bundessteuer (FAQ)

Rechnungsstellung

  • Warum bekommen Sie jetzt eine Rechnung für das letzte Jahr?
    Die direkte Bundessteuer wird in der Regel erst im März vom Folgejahr zur Zahlung fällig.
    Beispiel: Am 1. März 2018 erhalten Sie eine provisorische Rechnung 2017, welche bis 31. März 2018 zahlbar ist.
  • Gilt für den Versand der provisorischen Rechnung ein Mindestbetrag?
    Ja. Die per 1. März fälligen Rechnungen werden bei natürlichen Personen erst ab einem steuerbaren Einkommen von CHF 40'000.-- fakturiert. Bei juristischen Personen liegt die Limite bei einem steuerbaren Reingewinn von CHF 3‘500.--.

Fälligkeit, Ratenzahlung, Stundung

  • Was ist zu tun, wenn der Rechnungsbetrag nicht fristgerecht bezahlt werden kann?
    Es besteht die Möglichkeit, telefonisch oder schriftlich ein begründetes Ratenzahlungs- oder Stundungsgesuch mit einem konkreten Zahlungsvorschlag einzureichen. Bitte vergessen Sie nicht, die auf der Rechnung aufgeführte PID-Nummer (Personen Identifikation Nummer) anzugeben.
  • Wie kann die Rechnung beglichen werden?
    Die Steuerrechnungen können via Bank- oder Postzahlung überwiesen werden. Als kantonale Einzahlungsstelle für Barzahlungen gelten sämtliche Poststellen.
  • Muss die Rechnung trotz Einsprache oder Beschwerde beglichen werden?
    Ja. Der Fälligkeitstermin bleibt unverändert, auch wenn gegen die Veranlagung Einsprache oder Beschwerde erhoben wurde. Die Verzinsung auf einer nicht fristgerecht bezahlten Rechnung beginnt am Folgetag nach Ablauf der Zahlungsfrist.

Familienbesteuerung

  • Das Kind ist volljährig, lebt mit mindestens einem Elternteil zusammen und befindet sich noch in der Erstausbildung. Wird ein Kinderabzug nach Art. 36 DBG gewährt?
    Ja, der Steuerbetrag wird pro Kind um den gesetzlichen Ermässigungsbetrag reduziert (seit 2012 unverändert CHF 251.-- pro Kind). Bitte beachten Sie, dass bei der provisorischen Rechnung systembedingt kein Abzug möglich ist. Die endgültige Ermässigung wird bei der definitiven Veranlagung festgelegt.
  • Warum steht auf der Rechnung der Tarif „verheiratet“, obwohl der Zivilstand alleinerziehend ist?
    Wenn ein Kind oder mehrere Kinder (minderjährig oder Erstausbildung) mit einem Elternteil zusammenlebt/ -leben, wird die Steuer zum Tarif „verheiratet“ berechnet. Dieser Tarif ist geringer als der Tarif für Alleinstehende. In diesem Fall kann der Tarif „verheiratet“ auch als Einelterntarif bezeichnet werden.

Allgemeine Fragen

  • Was bedeutet das Stichtagsprinzip?
    Privatpersonen sowie Unternehmen, welche am Stichtag 31. Dezember im Kanton Schwyz angemeldet sind, werden für das ganze Jahr besteuert. Dies gilt auch in folgenden Fällen:
    • Verlegung des Wohnsitzes bzw. des Domizils im Verlauf des Jahres
    • Gemeinsame Besteuerung von Privatpersonen, die am Stichtag verheiratet sind
    • Getrennte Besteuerung von Privatpersonen, die am Stichtag getrennt oder geschieden sind
  • Werden auf Kapitalleistungen von Vorsorgeeinrichtungen (beispielsweise Pensionierung, Wohneigentumsförderung) Steuern erhoben?
    Ja, Kapitalleistungen werden gesondert besteuert und unterliegen stets einer einmaligen Jahressteuer. Es erfolgt eine Rechnung für den Anteil der direkten Bundessteuer und eine Rechnung für die Anteile der Kantons- und Gemeindesteuern.
  • Wie hoch ist der Steuersatz bei der direkten Bundessteuer?
    Der Steuersatz verändert sich bei Privatpersonen progressiv zum steuerbaren Einkommen. Der maximale Steuersatz beträgt 11.5 % ab einem steuerbaren Einkommen von CHF 755‘200.-- zum Tarif Alleinstehend bzw. CHF 895‘900.-- zum Tarif Verheiratet.
    Bei Unternehmen beträgt der Steuersatz stets 8.5 %.