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Telefonbetrug

Telefonbetrüger sind äusserst erfinderisch, schlüpfen in verschiedene Rollen und passen sich geschickt jeder Situation an. Sie sprechen oft Hochdeutsch, manchmal auch Schweizerdeutsch. Die Geschichten, die sie erzählen, wirken glaubwürdig, sind jedoch frei erfunden. Die auf Ihrem Telefon angezeigte Rufnummer sieht zwar harmlos aus, wurde jedoch manipuliert.

Betrugsphänomene

Schockanruf

Beim sogenannten «Schockanruf» geben sich Betrüger als Polizisten oder Staatsanwälte aus und behaupten, eine Ihnen nahestehende Person sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Unter diesem Vorwand fordern sie hohe Geldbeträge oder die Übergabe von Wertsachen, angeblich für dringende medizinische Behandlungen oder als Kaution zur Haftentlassung.

Typischer Tatablauf

  1. Anruf von angeblichen Beamten
    Sie erhalten einen Anruf von einer Person, die sich als Polizist oder Staatsanwalt ausgibt.
  2. Lügengeschichte mit emotionaler Manipulation
    Es wird behauptet, ein enger Verwandter, z. B. Ihre Tochter, habe einen schweren Unfall verursacht. Im Hintergrund hören Sie vielleicht weinende oder panische Stimmen, die Sie glauben lassen sollen, es handele sich um Ihren Angehörigen. Die direkte Kommunikation wird abgelehnt – angeblich aus emotionalen oder rechtlichen Gründen.
  3. Schockmoment und Zeitdruck
    Die Betrüger erzeugen gezielt Angst und Druck, um Sie zu schnellen Entscheidungen zu drängen. Sie fordern Geldüberweisungen oder die Übergabe von Wertgegenständen wie Schmuck oder Edelmetallen.
  4. Detaillierte Anweisungen zur Geldübergabe
    Sie werden gebeten, Vermögenswerte zu einem Übergabeort zu bringen. Möglicherweise werden Sie von einem Taxi abgeholt oder zu einem Geldautomaten gefahren, um Geld abzuheben oder in Kryptowährung zu transferieren.

So schützen Sie sich

  1. Bleiben Sie wachsam
    Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft verlangen Geld oder Wertsachen am Telefon. Finanzielle Forderungen sind kein Bestandteil medizinischer Notfallbehandlungen.
  2. Handeln Sie bewusst
    • Rufen Sie direkt Ihre Angehörigen an, um die Situation zu klären.
    • Zahlen oder übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  3. Melden Sie den Vorfall
    Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer 117, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben – auch bei Verdachtsfällen. Jede Meldung hilft, weitere Opfer zu schützen!

Falscher Polizist

Beim sogenannten «Falschen Polizisten» handelt es sich um eine Betrugsmasche, bei der sich jemand am Telefon als Polizist oder Polizistin ausgibt. Die Betrüger erzählen eine erfundene Geschichte, in der sie behaupten, Ihre Mithilfe sei dringend erforderlich, um Kriminellen das Handwerk zu legen. Unter dem Vorwand, dass Ihr Geld und Ihre Wertsachen zu Hause nicht sicher seien, wird Ihnen versprochen, dass ein Polizist oder eine Polizistin in Zivil vorbeikommt, um Ihre Vermögenswerte abzuholen und sicher aufzubewahren.

Auch wenn Ihnen versprochen wird, dass Sie Ihre Vermögenswerte zurückerhalten, sagen Sie immer NEIN und geben Sie nichts heraus! Keine echte Polizei würde jemals so vorgehen. Schützen Sie sich, indem Sie niemals Wertsachen an unbekannte Personen übergeben.

Typischer Tatablauf

  1. Anruf von einer angeblichen Polizistin oder einem Polizisten
    Sie erhalten einen Telefonanruf, bei dem sich die Person als Polizist oder Polizistin ausgibt. Die Betrüger erzählen eine erschreckende Geschichte, um Vertrauen zu erwecken. Es wird z. B. behauptet, dass in Ihrer Nähe Einbrecher festgenommen wurden, bei denen ein Papier mit Ihrem Namen und Wohnort gefunden wurde. Oder es wird Ihnen gesagt, dass Ihr Name in einem Betrugsfall eine Rolle spielt.
  2. Bitte zur Zusammenarbeit
    Die betrügerische Person bittet um Ihre Unterstützung, um angeblich Kriminellen das Handwerk zu legen. Sie behaupten, dass Ihr Geld und Ihre Wertsachen gefährdet sind und «in Sicherheit» gebracht werden müssen. Oft wird auch behauptet, Bankmitarbeitende seien in kriminelle Machenschaften verwickelt, weshalb Sie niemandem etwas erzählen dürften. Meist wird zusätzlich Druck aufgebaut, indem z. B. erklärt wird, dass die geforderten Handlungen eilen oder das Nichtbefolgen auch rechtliche Folgen haben kann.
  3. Aufforderung zur Bereitstellung der Vermögenswerte
    Ihnen wird geraten, Ihre Wertsachen und Bargeld «zu Ihrer Sicherheit» der Polizei zu übergeben. Falls diese nicht zu Hause sind, sollen Sie zur Bank gehen und dort bestimmte Anweisungen befolgen, um keine Verdachtsmomente zu erwecken.
  4. Übergabe der Vemögenswerte
    Sie erhalten detaillierte Anweisungen, wie und wo Sie Ihre Vermögenswerte übergeben sollen. Ein Kurier wird zu Ihnen nach Hause geschickt, um Geld und Wertsachen in Empfang zu nehmen, oder Sie werden gebeten, diese an einem vereinbarten Ort abzulegen.

So schützen Sie sich

  1. Bleiben Sie wachsam
    Seien Sie stets misstrauisch gegenüber fremden Personen am Telefon, selbst wenn sie vertrauenswürdig wirken. Betrüger nutzen geschickt Vertrauen und Täuschung, um Sie zu manipulieren.
  2. Handeln Sie bewusst
    Übergeben Sie niemals Geld, Edelmetalle, Schmuck oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen, egal wie vertrauenswürdig sie erscheinen mögen. Schützen Sie sich und Ihre Vermögenswerte, indem Sie immer kritisch hinterfragen und niemals übereilte Entscheidungen treffen.
  3. Melden Sie den Vorfall
    Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer 117, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben – auch bei Verdachtsfällen. Jede Meldung hilft, weitere Opfer zu schützen!

Falscher Computer Supporter

Bei dieser Betrugsmasche gibt sich eine Person am Telefon als Computer-Spezialist oder Supporter aus – häufig wird behauptet, sie sei ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin von Microsoft. Diese Masche wird daher auch als «Microsoft-Betrug» bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Telefonbetrugsarten sind die Betrüger hier nicht nur Schauspieler, sondern verfügen oft tatsächlich über technisches Wissen. Sie kontaktieren Sie unaufgefordert und behaupten, Ihr Computer sei mit Viren befallen. Sie bieten eine Software an, die Ihr Gerät «säubern» soll.

Typischer Tatablauf

  1. Unaufgeforderter Anruf von einem angeblichen Computer-Supporter
    Der Betrüger oder die Betrügerin gibt sich am Telefon als Computer-Supporter aus und behauptet, dass Ihr Computer von Viren befallen oder beschädigt sei. Wird das Problem nicht sofort behoben, könnten auch andere Geräte gefährdet werden. Dringende Wartungsarbeiten seien notwendig, um weiteren Schaden zu verhindern.
  2. Aufforderung zur Mitarbeit
    Ihnen wird angeboten, eine Software herunterzuladen, die angeblich das Problem beheben soll. Diese Software ist eine sogenannte Fernwartungssoftware (Remote Service oder Remote Administration), mit der die anrufende Person Zugriff auf Ihren Computer erhält, um «die Probleme zu lösen».
  3. Aufforderung zur Zahlung
    Nach der angeblichen Wartung verlangen die Betrüger eine Gebühr für die Service-Leistung. Wenn Sie nicht zahlen, wird mit der Sperrung Ihres Computers und dem Verlust Ihrer Daten gedroht. Mögliche Zahlungsmethoden sind Kryptowährungen, Kreditkarten oder Guthabenkarten wie Google Pay oder iTunes. Oft versuchen die Betrüger während des Fernzugriffs, auf Ihr Online-Banking zuzugreifen. Bei der Bezahlung mit Paycards müssen Sie den Betrügern die Einlösungscodes übermitteln.
  4. Kein Zugriff mehr auf Ihren Computer
    Nachdem Sie gezahlt haben, bleibt Ihr Computer möglicherweise weiterhin gesperrt. Die Betrüger behaupten, die Transaktion sei fehlgeschlagen, und fordern noch mehr Geld. Wenn Sie erneut zahlen, kann es sein, dass Ihr Computer vorübergehend freigegeben wird, aber Sie sind weiterhin gefährdet. Ihre Daten könnten bereits kopiert, beschädigt oder verändert worden sein.

So schützen Sie sich

  1. Bleiben Sie wachsam
    Seien Sie misstrauisch gegenüber fremden Personen am Telefon, auch wenn Ihnen diese vertrauenswürdig erscheinen.
  2. Handeln Sie bewusst
    Gewähren Sie niemals fremden Personen Zugriff auf Ihren Computer, auch wenn Ihnen diese vertrauenswürdig erscheinen.
  3. Melden Sie den Vorfall
    Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer 117, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben – auch bei Verdachtsfällen. Jede Meldung hilft, weitere Opfer zu schützen!

Falscher Sicherheitsdienst

Die umgangssprachlich als «Falscher Sicherheitsdienst» bezeichnete Telefonbetrugsart ist eine Vorgehensweise, bei der sich am Telefon eine Person als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes ausgibt. Die Betrüger erzählen am Telefon eine frei erfundene Geschichte, bei der es um Ihren Zahlungsverkehr, Ihre Bankkonten oder auch um Falschgeld geht. Oft wird die Polizei oder die Staatsanwaltschaft mit ins Spiel gebracht. Sie sollen mithelfen, den Kriminellen das Handwerk zu legen. Dazu sollen Sie Bargeld abheben oder Geld überweisen. Wenn Sie das vermeintliche Falschgeld bei Ihnen zuhause haben, kommt ein Polizist oder eine Polizistin in Zivil vorbei, um die Beweismittel in Sicherheit zu bringen.

Auch wenn Ihnen versprochen wird, dass Sie Ihr Geld zurück erhalten: Sagen Sie NEIN, geben Sie nichts!

Typischer Tatablauf

  1. Anruf von angeblichem Bank-Sicherheitsdienst
    Der Anrufer teilt Ihnen mit, dass auffällige Belastungen auf Ihren Bankkonten festgestellt wurden. Zum Beispiel soll ein teures Fernsehgerät mit Ihrer Kreditkarte bezahlt worden sein. Sofort fühlen Sie sich angesprochen, da es um Ihr Vermögen geht. Es wird Ihnen eine schnelle und unkomplizierte Lösung des Problems angeboten.
  2. Bitte um Zusammenarbeit
    Der Anrufer bietet Ihnen an, die angeblich unberechtigten Zahlungen auf Ihrem Konto zu stornieren. Ausserdem wird Ihnen vorgeschlagen, die Behörden zu unterstützen, um Kriminellen das Handwerk zu legen. Oft wird auch behauptet, dass Bankmitarbeiter mit den Betrügern zusammenarbeiten und Sie niemandem davon erzählen dürfen. In vielen Fällen wird mit dem Hinweis, dass erfolgreiche Massnahmen eilen, zusätzlich Druck aufgebaut.
  3. Aufforderung zur Bereitstellung von Vermögenswerten
    Der Anrufer fordert Sie auf, durch einen Bargeldbezug am Schalter oder eine Geldüberweisung aktiv mit dem Bank-Sicherheitsdienst zusammenzuarbeiten. Das abgehobene Geld oder die Überweisung sollen angeblich dazu dienen, Beweismaterial zu sammeln. Sie erhalten Instruktionen, wie Sie sich gegenüber den Bankmitarbeitenden verhalten sollen, damit diese keinen Verdacht schöpfen.
  4. Aufforderung zur Übergabe Ihrer Vermögenswerte
    Schliesslich erhalten Sie Anweisungen, wie die Übergabe oder Überweisung ablaufen soll. Ein Kurier erscheint an Ihrem Wohnort, um das Geld abzuholen. Es ist auch möglich, dass Sie aufgefordert werden, das Geld an einem externen Ort abzulegen.

So schützen Sie sich

  1. Bleiben Sie wachsam
    Sie vorsichtig bei Anrufen von unbekannten Personen, auch wenn diese seriös wirken.
  2. Handeln Sie bewusst
    Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld an fremde Personen, selbst wenn sie Ihnen vertrauenswürdig erscheinen.
  3. Melden Sie den Vorfall
    Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer 117, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben – auch bei Verdachtsfällen. Jede Meldung hilft, weitere Opfer zu schützen!

Enkeltrick

Betrüger geben sich am Telefon als Verwandte oder alte Bekannte aus, um Sie in eine erfundene Notlage zu verwickeln. Oft meldet sich auch eine angebliche Vertrauensperson, die im Auftrag eines nahestehenden Menschen handelt. Ziel ist es, Ihr Mitgefühl und Ihre Hilfsbereitschaft zu wecken, um Sie zu einer finanziellen Unterstützung zu bewegen.

Typischer Tatablauf

  1. Anruf ohne Namensnennung
    Sie erhalten einen Anruf von jemandem, der sich als Verwandter oder Bekannter ausgibt, aber keinen Namen nennt. Geschickt versucht die Person, Sie dazu zu bringen, einen Namen zu nennen (z. B. «Bist du es, Jakob?»). Sobald Sie einen Namen erwähnen, schlüpft der Anrufer in diese Rolle und baut schnell ein vermeintliches Vertrauensverhältnis auf.

  2. Bitte um Hilfe
    Der Anrufer erzählt eine dramatische Geschichte, die eine finanzielle Notlage beschreibt: Ein plötzlicher Unfall, unerwartete Probleme bei einem Hauskauf oder dringende Kosten, um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden. Wenn Sie nicht sofort einwilligen, wird Druck ausgeübt, um Ihre Hilfsbereitschaft zu erzwingen.

  3. Aufforderung, Geld oder Wertgegenstände bereitzustellen
    Sollten Sie kein Bargeld im Haus haben, werden Sie aufgefordert, zur Bank zu gehen und Geld abzuheben. Dabei erhalten Sie Anweisungen, wie Sie gegenüber den Bankmitarbeitenden auftreten sollen, um keinen Verdacht zu erregen. Sie werden auch gedrängt, niemandem – auch nicht Ihrer Familie – davon zu erzählen.

  4. Übergabe der Vermögenswerte
    Sie erhalten Anweisungen, wie die Übergabe ablaufen soll. Statt des angeblichen Verwandten oder Bekannten taucht eine andere Person am vereinbarten Übergabeort auf, um Ihr Geld oder Ihre Wertsachen in Empfang zu nehmen. Es ist auch möglich, dass Sie dazu aufgefordert werden, das Geld oder die Wertsachen an einem externen Ort abzulegen. 

So schützen Sie sich

  1. Speichern Sie Telefonnummern aus Ihrem Umfeld
    Telefonnummern aus Ihrer Verwandtschaft, Ihrem Bekannten- und Freundeskreis und andere wichtige Nummern (z. B. Hausarzt, Verwaltung, Versicherung, Bank) können Sie auf Ihrem Telefon abspeichern. Geben Sie diesen gespeicherten Nummern einen entsprechenden Namen. Nehmen Sie Anrufe von «Fremden», also von nicht bei Ihnen gespeicherten Telefonnummern, gar nicht an.
  2. Seien Sie wachsam
    Wenn Sie jemand anruft und nicht zu Beginn seinen Namen nennt, oder Sie raten, lässt, wer sie/er ist, Seien Sie misstrauisch. Stellen Sie Kontrollfragen (z. B. «wann habe ich Geburtstag?», «wie heisst meine Schwester?», «wie heisst mein Haustier?»). Fremde Personen können solche Fragen nicht beantworten. Kann Sie die anrufende Person nicht überzeugen, unterbrechen Sie den Anruf.
  3. Handeln Sie bewusst
    Übergeben Sie niemals Geld, Edelmetalle, Schmuck oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen, egal wie vertrauenswürdig sie erscheinen mögen. 
  4. Melden Sie den Vorfall
    Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer 117, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben – auch bei Verdachtsfällen. Jede Meldung hilft, weitere Opfer zu schützen!

So schützen Sie sich und Ihre Angehörigen

Lassen Sie sich nicht von den angezeigten Telefonnummern auf Ihrem Display täuschen

Oft verwenden Telefonbetrüger eine Technik namens «Spoofing» (Verschleierung), bei der eine harmlose oder irreführende Nummer angezeigt wird, um Vertrauen zu erwecken. Diese manipulierten Rufnummern dienen dazu, die wahre Identität der Anrufer zu verbergen und ihre betrügerischen Absichten zu verschleiern. Bleiben Sie wachsam und hinterfragen Sie verdächtige Anrufe kritisch, unabhängig von der angezeigten Nummer.

Passen Sie Ihren Telefonbucheintrag an

Reduzieren Sie Ihr Risiko, Opfer von Betrug zu werden, indem Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch auf den Anfangsbuchstaben verkürzen. So wird aus Johann Meier beispielsweise J. Meier oder aus Annamarie Schmid A. Schmid. Auf diese Weise schützen Sie Ihre Identität und erschweren Betrügern den Zugang zu persönlichen Informationen. Die Änderung können Sie schnell und unkompliziert über das entsprechende Formular veranlassen oder direkt online vornehmen.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – beenden Sie betrügerische Anrufe sofort!

Telefonbetrüger nutzen erfundene Geschichten, um Sie zu manipulieren. Sie wollen Ihnen das Gefühl geben, dass nur Sie helfen können, und schaffen so eine vermeintlich dringende Situation. Ziel solcher Anrufe ist es immer, Sie dazu zu bringen, Geld oder Wertsachen bereitzustellen oder persönliche Informationen wie Logindaten zu Bankkonten oder Kreditkarten bekannt zu geben. Zögern Sie nicht, solche Gespräche zu unterbrechen – das ist keineswegs unhöflich, sondern ein wichtiger Schritt, um sich zu schützen!

Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte

Hinterfragen Sie jede Geschichte kritisch, selbst wenn sie noch so plausibel klingt. Treffen Sie bei finanziellen Angelegenheiten niemals überstürzte Entscheidungen. Nehmen Sie sich die Zeit, genau zu überlegen, warum Sie überhaupt Vermögenswerte oder Login-Daten formlos an eine fremde Person übergeben sollten. Solche Forderungen sind immer ein Warnsignal – bleiben Sie wachsam!

Melden Sie Betrug oder Betrugsversuche umgehend der Polizei

Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind oder ein Betrugsversuch stattgefunden hat, wenden Sie sich sofort an die Polizei.

Haben Sie Geld, Schmuck, Edelmetalle oder andere Wertgegenstände an eine fremde Person übergeben oder deponiert? Sind Sie noch in Kontakt mit den Betrügern? Zögern Sie nicht und rufen Sie unverzüglich die Notrufnummer 117 an.

Auch wenn Sie den Betrugsversuch rechtzeitig erkannt haben, ist es wichtig, die Polizei zu informieren. Jede Meldung hilft, weitere Straftaten zu verhindern und andere zu schützen.

Informieren Sie sich fortlaufend über neue Telefonbetrugsmaschen

Auf der Website telefonbetrug.ch finden Sie unter der Rubrik News die aktuellsten Betrugsmaschen und detaillierte Verhaltensempfehlungen dazu.

Veranstaltungen

Gerne unterstützt die Kantonspolizei Schwyz Präventionsveranstaltungen rund um die Thematik Betrug mit dem polizeilichen Fachwissen. Dabei vermitteln die Referenten publikumsgerechte Informationen, geben Verhaltensempfehlungen ab und beantworten Fragen. Die Veranstaltungen werden in der Regel in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen oder Vereinen durchgeführt. Informationen dazu auch auf unserem Flyer.

Momentan sind keine Veranstaltungen eingetragen.

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